zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

22. August 2017 | 01:59 Uhr

Info-Treffen der Goldnadelträger

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Harmut Wiebe, Vorsitzender vom SV Frisia 03, informierte die langjährigen Mitglieder über die 50-jährige Geschichte des Niko-Nissen-Stadions

Beim Sportverein Frisia von 2003 ist es guter Brauch, verdiente Vereinsmitglieder von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten aus dem Vereinsleben zu informieren. Anlass für das jüngste Treffen im Vereinsheim war die Einweihung des Parkplatzes am Niko-Nissen-Stadion und dessen 50-jähriges Bestehen.

Harmut Wiebe, Vereinsvorsitzender und Gastgeber, informierte und hielt Rückschau. In der Info-Runde, verbunden mit einem Kaffeekränzchen, hatten sich den aktuellen Goldnadelträgern Frisianer und Viktorianer dazugesellt, die sich schon um die ehemaligen Muttervereine verdient gemacht haben.

Brandneu im Vereinsbetrieb ist die Inbetriebnahme des Parkplatzes am Stadion. Mit dieser Baumaßnahme löste der Verein die seit Jahr und Tag bestehende leidige Parksituation in der Stadionstraße. Ebenso neu sind die Carports für die beiden Vereinsbusse.

Während der zurückliegenden sechs Jahrzehnte erwiesen sich der ehemalige MTV und jetzige SV Frisia als investitionsfreudig. In das Stadion wurden seit 1964 allein 974 000 Euro investiert. Planerischer Vater dieses baulichen Marathons war Thomas Jannsen. In seine Zeit von 1961 bis 2000 fielen 20 von ihm geplante Bauvorhaben mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro. Nahezu alle Vorhaben wurden maßgeblich von der Gemeinde finanziell unterstützt. Nicht eingerechnet in das Kostenvolumen sind die immensen ehrenamtlichen Hand- und Spanndienste. So absolvierte Johannis Christiansen in den 75 000 Euro teuren Parkplatz allein 300 Arbeitsstunden. Wiebe: „Wir haben die ehrenamtlichen Arbeitsstunden nie aufgezeichnet.“

„Unser Stadion ist nicht nur Sportplatz. Es ist Begegnungsstätte und für viele unter uns zweites Zuhause.“ Der Vorsitzende sagte das nicht ohne Stolz, deutete aber auch an, dass die Anlage steter Pflege bedarf. Das pflegerische Engagement hat Namen. Stellvertretend für viele Helfer nannte der Vorsitzende Haie und Anne Christiansen, seit 25 Jahre Pächter des Jugendheims und verantwortlich für die Liegenschaft an der Stadionstraße.

Wiebe beschloss seinen Rund- und Rückblick mit einem Dank an die Gemeinde. Den Dank nahmen Bürgermeister Hauke Christiansen Sportausschussvorsitzender Hans Bruhn entgegen. „Ohne euch wären viele dieser Maßnahmen nicht möglich gewesen“, bezog Wiebe in seinen Dank auch deren Vorgänger ein. Hartmut Wiebe rundete seinen Vortrag mit einem Rundblick durch das aktuelle Vereinsgeschehen ab.

zur Startseite

von
erstellt am 25.Nov.2014 | 10:09 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen