Indisch vom Essen bis zur Kleidung

Die  Landfrauenvereine Achtrup, Leck und Niebüll  erlebten einen Indischen Abend.  Foto: ji
Die Landfrauenvereine Achtrup, Leck und Niebüll erlebten einen Indischen Abend. Foto: ji

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03. Mai 2013, 03:59 Uhr

Achtrup | "Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück." Diese indische Weisheit stellte Anne Ingwersen aus Achtrup ihrer Begrüßungsansprache voran, mit der sie 130 Mitglieder und Gäste der Landfrauenvereine Achtrup, Leck und Niebüll in den "Achtruper Stuben" zu einem Indischen Abend willkommen hieß.

Allen Teilnehmern wurde ein dunkler Punkt auf die Stirn geklebt. Sämtliche Bilder an den Wänden des Saales, die nordfriesische Themen aufweisen, waren gegen indische Motive aus einer privaten Sammlung ausgetauscht worden. Mit viel Humor informierte Hausherr und Küchenchef Jörg Windheuser die Versammelten über das von ihm und seinem Team bereitgestellte Indische Büfett.

Indische Taschen, Tücher, Schals, Saris, Laternen und Dekorationsartikel wurden zugunsten der Partnergemeinde in Indien verkauft. Über die vor 14 Jahren begonnene Partnerschaft zwischen der von Bischof Dr. K.R. Singh geleiteten UCIM (United Christian Interior Ministries) und der Kirchengemeinde Lindholm informierte Pastor Hans-Peter Spießwinkel.

Er berichtete über zwei Reisen in das indische Missionsgebiet , an der Angehörige aller drei gastgebenden Landfrauenvereine beteiligt waren. In seinem Vortrag ging er zunächst auf Indien als Land imposanter Bauwerke, aber auch als Region der krassen Gegensätze ein. So machte er auf die geringe Wertschätzung von Frauen und Mädchen sowie auf das üblicherweise traurige Schicksal von Witwen und Waisen aufmerksam. Den sozial Benachteiligten an deren Brennpunkten nach Kräften zur Seite zu stehen, sei von Anfang an Ziel der UCIM gewesen, die die Gemeinde Lindholm durch eigene Partnerschaften und Projekte wirksam unterstützt. Letztere zielen darauf ab, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihren Alltag in eigener Regie zu verbessern.

Während des Vortrags hatte ein Sparschwein die Runde gemacht. Es wurde mit knapp 250 Euro "gefüttert" und dem Pastor für die Indien-Hilfe übergeben.

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