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Nordfriesland Tageblatt

16. August 2017 | 15:27 Uhr

InBeat – ein Festival der Begegnung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Am 19. September ist die Fläche rund um die Jugendherberge Schauplatz der zweiten Großveranstaltung / Spenden sind schon jetzt willkommen

„Menschen, ob jung oder alt, mit mehr oder weniger körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, Menschen, die aus fremden Ländern zu uns gekommen sind, oder Menschen ohne Ausbildung haben auf vielfältige Weise ihren Alltag zu meistern und sich in die Gemeinschaft einzubringen. Für sie, mit ihnen und von ihnen ist das Festival der Begegnung: InBeat.“ So lautet das Leitbild der Veranstaltung und des Organisationsteams. Sabrina Kosinska (Jugendherberge), Joachim Zander (Mürwiker Werkstätten) und Hans-August Hansen (Diakonisches Werk Südtondern Haus Hinte) stecken mitten in den Vorplanungen für das zweite große InBeat-Festival nach 2013.

Am Sonntag, 19. September, wird sich die Fläche vor der Jugendherberge (Mühlenstraße 65) von 10 bis 22 Uhr wieder in einige große Freiluft-Arena verwandeln. Zwölf Bands, Solokünstler und Gruppen treten dieses Mal auf. Der Eintritt ist übrigens wieder frei. Denn: „Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen“, sagt Zander. Und was liegt da näher, als eine Veranstaltung zu organisieren, bei der etwas im Mittelpunkt steht, das möglichst viele Menschen anspricht: Musik. Es soll Spaß machen und gute Laune verbreiten – völlig ohne Alkohol, denn der ist an diesem Tag nicht erwünscht. Alt und Jung, Kinder und Erwachsene aller Nationalitäten sind eingeladen. Das Organisationstrio wünscht sich wieder kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt. „Jeder, der möchte, soll an diesem Fest teilnehmen, mithelfen, sich mit anderen austauschen oder einfach nur genießen.“

Entstanden ist die Idee zu dem Festival 2012. 2013 folge die grandiose Premiere mit Teilnehmern wie Björn Paulsen, die Wacken Firefighters, De Freesentrummler und Land in Sicht. Wer dieses Mal für Stimmung sorgt, wird noch nicht verraten. Die Events während der Umbauphasen stehen, und auch die Feuershow abends ist wieder fester Bestandteil des Programms. „Das ist damals richtig gut angekommen“, erinnert sich Sabrina Kosinska. „Die Feuershow hat die Besucher in eine schöne, ruhige Abschluss-Stimmung versetzt.“ Zelte, Tische und Bänke werden für die Bequemlichkeit der Besucher aufgebaut. Die Moderation übernehmen vormittags Carsten Kock (R.SH) und nachmittags Dirk Bork. Knurrende Mägen wird es an diesem Tag übrigens nicht geben. Zu essen gibt es die eigens für das Festival kreierte Mürwiker Currywurst. Und „JIM’s Bar“ bietet alkoholfreie Cocktails an.

Übrigens: Parkraum ist in Niebüll knapp, und an der Jugendherberge ohnehin. Vom Marktplatz aus wird ein Shuttle-Service, gesponsert von der Firma Joza, zum Veranstaltungsgelände eingesetzt – kostenlos natürlich. Auch wenn der Eintritt beim Inbeat-Festival für die Besucher frei ist, Geld kostet so ein Fest natürlich trotzdem: die Bühnentechnik, Auslagen für die Einkäufe müssen vorgestreckt werden und vieles mehr. Spenden sind per Überweisung und am Veranstaltungstag in einer dafür vorgesehenen Box willkommen. Und sollte der eine oder andere Euro übrig sein, dann ist er auch dieses Mal für soziale Zwecke bestimmt.

Bei allen Aktivitäten rund um das Fest steht der Inklusionsgedanke im Mittelpunkt. „Es gilt miteinander und voneinander zu lernen und gemeinsam an einem ausbaufähigen Projekt zu arbeiten, das auch in den Folgejahren umgesetzt werden kann – und muss.“

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erstellt am 30.Apr.2015 | 10:17 Uhr

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