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Nordfriesland Tageblatt

16. Dezember 2017 | 07:06 Uhr

Festival : Inbeat – der Countdown läuft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Zwölf Bands, Gruppen und Solokünstler sorgen am Sonntag beim ersten Musikfestival an der Jugendherberge für Open-Air-Atmosphäre. Organisatoren wünschen sich wünschen sich kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt.

von
erstellt am 19.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Am Wahlsonntag (22.) verwandelt sich die Fläche vor der Jugendherberge (Mühlenstraße 65 ) in eine einzige Freiluft-Arena. Hier findet das erste In (-klusion) Beat-Festival statt. Zwölf Bands, Solokünstler und Gruppen, unter ihnen Björn Paulsen, Nina Nova, die Freesentrummler oder die Fire Fighters aus Wacken, treten auf. Der Eintritt ist übrigens frei. Denn: Wirklich jeder soll die Möglichkeit haben, an dem Niebüller Musikereignis teilzunehmen. Das war von Anfang an das gesteckte Ziel des Organisations-Teams mit Sabrina Kosinska (Jugendherberge) sowie Joachim Zander und Hans-August Hansen (Die Mürwiker ). „Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen“, sagt Zander. Alt und Jung, Kinder und Erwachsene aller Nationalitäten sind eingeladen. Die Drei wünschen sich kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt.

Entstanden ist die Idee vor mehr als einem Jahr. Seither haben die Veranstalter alle Hände voll zu tun: Bands organisieren, Abläufe planen, Mitstreiter finden. Dazu gehört auch das Drum und Dran. Zelte, Tische und Bänke werden für die Bequemlichkeit der Besucher aufgebaut. „Das ganze Areal der Jugendherberge wird genutzt“, sagt Sabrina Kosinska. Für die Bühnentechnik sorgt Björn Jensen aus Niebüll, die Moderation übernimmt Dirk Bork.

Knurrende Mägen wird es an diesem Tag übrigens nicht geben. Zu essen gibt es die eigens für das Festival von Rüdiger Carstensen, Koch bei den Mürwiker Werkstätten, selbst kreierte Mürwiker Currywurst. Nachmittags verwöhnen die Niebüller Landfrauen die Besucher mit Kaffee und Kuchen. Der Kneipp-Verein bietet Kräutertee an. Eltern dürfen gerne ihre Kinder mitbringen. Wenn dem Nachwuchs die viele Musik zu langweilig wird, wird er von ausgebildeten Fachkräften mit Bastelaktionen, Spielen, Malbüchern und weiteren Aktionen beschäftigt.

Auch wenn das Inbeat-Festival für die Besucher kostenfrei ist: Spenden sind in einer dafür vorgesehenen Box willkommen. Und sollte bei der Veranstaltung der eine oder andere Euro übrig sein, dann ist er für soziale Zwecke bestimmt. Übrigens: Parkraum ist in Niebüll knapp, und an der Jugendherberge ohnehin. Autofahrer sollten also sich also den Frust und Ärger von vornherein sparen, ihre Fahrzeuge am besten auf dem Marktplatz abstellen. Von hier aus werden zwei Kleinbusse als Shuttle-Service zum Veranstaltungsgelände eingesetzt – kostenlos natürlich. Sie verkehren ab 10.30 Uhr vom Zob aus viertelstündlich, so dass niemand lange warten muss.

Für alle, die sich am kommenden Tag noch einmal an ein tolles Event erinnern wollen: Das Nordfriesland Tageblatt bringt Berichte und Fotos, der NDR sendet am Montag in seinen Regionalprogramen von 18 bis 18.15 Uhr Interviews und Eindrücke.

„Das Wetter ist ein Risikofaktor“, gibt Sabrina Kosinska zu. Aber mehrere Faktoren sprechen für ein Gelingen: Das Musikangebot, die Chance, einander zu begegnen, die Vielzahl an Wählern, die an diesem Sonntag ohnehin auf den Beinen ist und die Tatsache, dass Ende September das Angebot an Open-Air-Events – im Gegensatz zu den Sommermonaten – doch übersichtlich ist. Echte Festival-Besucher halten es wie unlängst beim abendlichen„Danz op de Straat“ des Bürgerfestes in Leck: Musik hören und t−−anzen – das geht notfalls auch bei Regen.

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