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Nordfriesland Tageblatt

24. August 2017 | 11:18 Uhr

In Neukirchen besteht Wohnungsbedarf

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Kleine Tagesordnung – wenige Beratungspunkte: Angesichts dieser häufiger eintretenden Situation hat die Gemeindevertretung Neukirchen ihren Sitzungsplan geändert und wird künftig nur noch in jedem zweiten Monat tagen. Darauf einigten sich die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung. Ferner wurde bekannt, dass ein privater Investor am „Goldenen Ring“ im Rahmen sozialen Wohnungsbaus drei Häuser mit je vier Wohnungen plant. Weil in der Gemeinde Bedarf besteht, ist sie bereit, dem Investor ein 2700 Quadratmeter großes Baugrundstück zur Verfügung zu stellen. „Wenn bei uns im Dorf eine Wohnung frei wird, ist sie schnell wieder besetzt“, erläuterte Bürgermeister Peter Ewaldsen die Wohnungssituation, auch der Zustrom von Flüchtlingen spiele mit hinein. Begünstigt werde der Plan des Investors dadurch, dass sich die Finanzierung dem Vernehmen nach günstig gestaltet, so das unterm Strich bezahlbare Mieten herauskommen (können). „Wir unterstützen den Plan“, sagte Ewaldsen. Wenn die Finanzierung des Bauvorhabens steht, soll der Vertrag mit dem Investor unter Dach und Fach.

Wie andere Gemeinden auch, brachte die Neukirchener Gemeindevertretung eine Resolution an die Adresse des nordfriesischen Kreistages auf den Weg. In dem Papier heißt es, der Kreistag möge in seiner Entscheidungsfindung zur künftigen Struktur des Klinikums NF eine Reihe von Kriterien in den Abwägungsprozess einbeziehen. Unter anderem werden genannt: die unterschiedlichen Abrechnungen der Klinikleistungen an den einzelnen Standorten, die Darstellung einer wirtschaftlichen Selbständigkeit des Klinikums Niebüll als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung bei Aufrechterhaltung der noch angebotenen Leistungen, Darstellung der wirtschaftlichen Leistungen im Falle einer Ausgliederung des Niebüller Hauses und des Patientenverhaltens in Südtondern, unterteilt nach Wanderbewegungen (Flensburg/Husum).

Zudem sollen die Versorgungsfunktion für den Rettungsdienst bei Umsetzung der Wirtschaftsgutachten ebenso einbezogen werden wie eine betriebswirtschaftliche Darstellung der Thematik „Rettungshubschrauber“. Angemahnt wird ferner der Anspruch der Menschen in Südtondern auf eine wohnortnahe medizinische Versorgung durch ein funktionierendes und leistungsstarkes Krankenhaus. Ewaldsen kündigte an, dass es, „wenn’s hart auf hart kommt“, keine Tabus in der Diskussion geben werde.

Zu guter Letzt dieses. Die Gemeindevertretung stimmte der Jahresrechnung 2014 zu, die mit einem Plus von 26  000 Euro abschließt.

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erstellt am 17.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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