In Klanxbüll hat sich viel bewegt

bahnsen

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13. Januar 2015, 10:48 Uhr

Wenn Bürgermeister Friedhelm Bahnsen zum Neujahrsempfang in den Charlottenhof bittet, dann ist dieser nicht nur vom hellen Klang der Gläser bestimmt, mit dem die Bürger auf das Neue Jahr anstoßen. Das Gemeindeoberhaupt zieht bei diesem Anlass auch einen Strich unter das, was war und lässt Pläne für die kommenden zwölf Monate anklingen.

Teil II des Empfangs ist stets die Einwohnerversammlung, Bürgermeister Bahnsen hatte eine stattliche Bilanz vorzulegen: So sind im neuen Baugebiet Friesenweg neun der 16 Grundstücke verkauft und zwei Häuser bereits bewohnt. Im Infozentrum ist die Bahn Vergangenheit und „Tante Ilse“ mit Umsonstladen und Verkaufsregalen kreative Gegenwart. Die Spielplätze waren laut Tüv okay und der Bolzplatz mit vandalensicheren Toren nachgerüstet. Im Baugebiet 4 wurden die in die Jahre gekommenen Sandwege instandgesetzt. Schwarzdecken wurden für 24  000 Euro erneuert und im Windpark „Wiedingharder Neuer“ die planerischen Voraussetzungen für eine Repower-Maßnahme geschaffen.

Das Projekt „Kooperationsraum Wiedingharde“ soll zur Besserung der Versorgung in den sechs Gemeinden beitragen. In der Wohnbaubauentwicklung sind der Gemeinde durch das Land Limits gesetzt. „Womöglich nicht für immer“, hofft der Bürgermeister. Das fortgeschriebene Finanzausgleichsgesetz lässt Auswirkungen auf eine (höhere?) Kreisumlage befürchten. Aus dem Ertrag der Bürgerstiftung ist etlichen örtlichen Einrichtungen geholfen worden. Saniert wurden die „Vererdung“ der Kläranlage, die Reetbedachung im Innenhof des Charlottenhofs, das Infozentrum und die Heizung der Schulturnhalle. Am Kirchenweg ging das Gemeindehaus in Betrieb – „ein Highlight“, wie Bahnsen betonte, „von dem alle Bürger im Dorf gut haben.“

Die Notwendigkeit auf einen unbedingt erforderlichen Schwenk auf die Datenautobahn haben noch nicht alle Klanxbüller erkannt – und nur 115 Haushalte ihre Zustimmung zum Glasfaseranschluss erklärt. In diesem Jahr stehen unter anderem an: eine Verbesserung der Parkplatzsituation am Charlottenhof, Bemühungen um die Realisierung des Hotelbauprojekts, eine Verbesserung der Oberflächenentwässerung, die weitere Stärkung des Infozentrums und Charlottenhofes und die
Steigerung der Attraktivität der Gemeinde.

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