Kommunalpolitik : In Galmsbüll sprudeln Steuereinnahmen

Die Kommune hat bereits in neue Radwege investiert / Für 2015 sind für die Unterhaltung der Gemeindestraßen 305 000 Euro eingeplant

shz.de von
29. November 2014, 05:00 Uhr

Der Nutzung der Windkraft und damit ungebremst sprudelnder Einnahmen aus der Gewerbesteuer sei Dank: Aus der einst armen ist eine wohlhabende Gemeinde geworden. Das ergibt sich nicht nur aus der Jahresrechnung 2013.

Diese endet zwar „nur“ mit einem Plus von 365,64 Euro. Doch sind vorab mit einer Zuweisung zur Finanzausgleichsrückstellung 1,5 Millionen Euro vom eigentlichen Haushaltsplus abgeschöpft worden.

Für das jetzt zu Ende gehende Haushaltsjahr sieht es ähnlich gut aus wie 2013. Und für 2015 hat die Gemeinde schon mal stattliche Ausgabenschwerpunkte mit einem Volumen von 549 000 Euro gesetzt, davon für die Unterhaltung der Gemeindestraßen allein 305 000 Euro. Allerdings fließen auch Umlagen in Höhe von 1,5 Millionen an Kreis, Land, Amt und Finanzamt ab – etwa in der Höhe der zu erwartenden Gewerbesteuer. Letztere bleibt mit dem weiterhin bestehenden Hebesatz von 380 v. H. erwartungsgemäß hoch. Für die Grundsteuern A und B zog die Gemeinde die Handbremse und reduzierte deren Hebesätze von je 300 auf je 130 v. H.

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