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Benefiz-Gala : Imposante Gala für das Friedensdorf

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Mit Leidenschaft begeistern junge Künstler in der Stadthalle. Erlös ist für die Behandlung kriegsverletzter Kinder.

Niebüll | Dynamisch, leidenschaftlich und mit einer gehörigen Portion Gänsehaut-Gefühl versehen – so präsentierte sich „Ray of hope 3.5“ am Sonnabend in der Stadthalle Niebüll. Peter Grosche, Organisator der Benefiz-Gala, deren Erlös dem Friedensdorf International zugute kommt, startete euphorisch in den Abend. Mit mehr als 200 Karten im Vorverkauf und weiteren Einnahmen an der Abendkasse, war die Stadthalle nahezu ausverkauft. Zum zweiten Mal konnte die Gala in Niebüll ausgerichtet werden und nach den bisherigen Veranstaltungen, zeichnete sich auch für diesen Abend wieder ein Event der Extraklasse ab.

„Wir sind berührt von dem Engagement unserer jungen Künstler und dankbar, dass wir diese großartigen Acts vor heimischen Publikum für diesen wichtigen Zweck präsentieren können“, unterstrich Grosche. „Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind“, mit diesen Worten fand er den Einstieg in einen wunderbaren Abend und appellierte ganz subtil an die Nächstenliebe in jedem, der in jeglicher Form seinen Anteil zur Unterstützung der Organisation beitragen kann. Niebülls stellvertretender Bürgermeister Bernd Neumann erwähnte die medizinische Versorgung und die qualitativ hochwertige Arbeit des Klinikum Niebüll in seiner Ansprache. Ein Zeichen dafür, welch herausragenden Arbeit in Niebüll geleistet wird. Maria Tinnefeld von der Organisation Friedensdorf International erläuterte dem Publikum die Arbeit ihrer Einrichtung derart anschaulich, dass ihre Worte zum Mitfühlen und Nachdenken animierten. Gerührt zeigte sie sich ob der bisherigen Spendenerlöse der vorangegangenen drei Konzerte. Die Summe von 12  000 Euro spiegelt deutlich die große Hilfsbereitschaft der Menschen, die sich mit diesem Thema auseinander setzen und das große Vertrauen in die Spendensiegel-zertifizierte Institution.

Der Leitende Oberarzt des Klinikum Niebüll und Chefarzt-Vertreter Dr. Peter Diekstall verdeutlichte die immense Leistung seiner Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren kriegsverletzte Kinder behandelt haben und erst kürzlich wieder einen schwerstkranken Jungen als geheilt entlassen konnten. Der qualitativ hochwertigen Arbeit, hohem Enthusiasmus und der immensen Leistungsbereitschaft von Krankenschwestern, Pflegepersonal und Ärzten seien diese Erfolge geschuldet. Bisher konnten alle Kinder, die über das Friedensdorf nach Niebüll kamen, gerettet werden. Die hauptsächliche Erkrankung ist bei fast allen eine akute Knochenentzündung, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen kann.

Schüler der „Tastenschule-Flensburg“ gestalteten den mit Highlights gespickten Abend spannend, sinnlich und ergreifend. Annie Müller produzierte mit ihrer Interpretation von „Halleluja“ bei fast allen Zuhörern eine Gänsehaut. Vanessa Caton, Mareike Sönnichsen und Leonie Nissen bestachen mit ihren Soli und Frauen-Duetten ebenso wie das Ausnahmetalent Julia aus Flensburg, mit ihrem souligen „Autumn leaves“, wie auch die Violinistin Suleika Bauer, die mit ihren rockig-klassischen Stücken das Publikum mitriss. Björn Nissen durfte sich neben Hermann Markau aus Niebüll als einziger Lokalmatador auf den Bühnenbrettern präsentieren. Bei den Weltmeister-Dance-Formation „Move it up“ bebte die Bühne und Karoline Berthelsen, die bereits am dänischen Königlichem Theater mit ihrer Ballettperformance glänzen durfte, verzauberte mit ihrer sinnlichen Inszenierung alle Anwesenden. Begleitet wurden sämtliche Künstler von der Band SLOG, die bis zum letzten Drumstick-Beat und Saitenschwung alle Emotionen des Abends klanglich unterstrich.

Für 250 Euro wechselte der handsignierte Ball der SG Flensburg-Handewitt den Besitzer und füllte die Spendenbox weiter auf. Eine genaue Auswertung der Erlöse wird unter notarieller Begleitung erfolgen. Im Nachgang sind sich alle einig: Dieses Event verschafft jedem Beteiligten einen hohen Mehrwert. 

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