zur Navigation springen

Immer mehr Ehrenamtliche übernehmen Verantwortung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Wir haben viele Projekte initiiert und werden bei der Durchführung durch ehrenamtliche Helfer kräftig unterstützt“, lobten die pädagogischen Mitarbeiter Jan Ehlers und Svenja Alpers. Man könne sich auf die Ehrenamtler verlassen. Viele Aufgaben liegen bereits in deren Händen. „So können wir selber Konzepte für künftige Angebote der Einrichtungen des diakonischen Werkes in der Wikinger Straße 42 und 44 erarbeiten.“

Im Herbst 2008 öffnete der Nachbarschaftstreff „Wiki 44“ in Leck-Osten seine Türen. Integration von ausländischen Mitbürgern, Angebote und Beratungen hatte man sich seither auf die Fahnen geschrieben. Die Anlaufstelle ist ein „guter Nachbar“ geworden, hat sich etabliert ebenso wie die Familie im Mittelpunkt (FIM), die im Frühjahr 2010 gleich nebenan ein Zuhause gefunden hat. Svenja Alpers berichtete über neue und bereits etablierte Projekte. Die Kleiderbörse beispielsweise wurde im Herbst vorigen Jahres ins Leben gerufen. Sharine Papst opfert gern ihre Freizeit dafür und hat seit zwei Wochen die Fäden in der Hand. Die ehrenamtliche Helferin ist gleichfalls im Elterntreff mittwochs zwischen 9 und 11 Uhr aktiv. „Es ist ein offener Treff. Hier können über alle Sorgen und Nöte gesprochen und sich ausgetauscht werden“, heißt es. Lösungen werden erarbeitet, Betroffene bei Bedarf aber auch an professionelle Hilfe weitergeleitet. Die Selbsthilfe-Werkstatt „Ratzfatz“ bietet Rat und Tat beim Reparieren von Fahrrädern. Der Ehrenamtler Axel Werner leitet das „Kellerangebot“ derzeit und plant, Do-it-yourself-Kurse anzubieten.

Zum festen Bestandteil sind ebenso die Ferienaktionen geworden, wie Svenja Alpers hinzufügte. Auch hier übernehmen immer mehr Mitbürger die Verantwortung und engagieren sich für die Kinder und eine erlebnisreiche Zeit. „Wir freuen uns, mitzuarbeiten“, erklärte unter anderem Bärbel Steinbeiß. Sie hat die „Juniorkids“ unter ihre Fittiche genommen, führt die Drei- bis Sechsjährigen spielerisch an die Musik heran mit Hopsen, Tanzen und Triangel. Carsten Hinz erzählte von der fröhlichen Vorleserunde, die professionell von Christine Reh-Gründer begleitet wird. „Es kommen Kinder zwischen drei und neun Jahren, und es ist richtig schnuckelig im Bauwagen beim Vorlesen.“

Die Fachkräfte Svenja Alpers, Jan Ehlers und Maret Brandt werteten die Entwicklung ihrer sozialen Arbeit positiv: „Die Ehrenamtler übernehmen immer mehr Aufgaben selbstständig, wobei die pädagogischen Mitarbeiter natürlich als Stütze im Hintergrund bleiben“. Großen Wert legen die Mitarbeiter darauf, dass neue Projekte den Besuchern nicht übergestülpt werden: „Die Ideen entstehen aus Gesprächen mit ihnen, also an der Basis“.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Mär.2015 | 12:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen