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Nordfriesland Tageblatt

23. August 2017 | 14:32 Uhr

Immer Ärger mit Mathilde

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ab dem 15. Januar zeigt die friesische Theatergruppe „Frasch Klüüs“ ihr neues Stück „uner an taage“ im Andersen-Hüs / Ab sofort gibt es Karten

Eine Reise in die 70er-Jahre gepaart mit Intrigen, ominösen Herrenbesuchen, dunklen Geheimnissen und jeder Menge Friesisch – das bietet die Gruppe „Frasch Klüüs“ mit ihrem neuen Stück „uner an taage“, was übersetzt unter einem Dach bedeutet. Genauer unter dem Dach von Oppermanns Mietshaus; dort treibt nämlich die Witwe Mathilde Gries ihr Unwesen. Schon bei der Uraufführung Anfang November beim „Frasche Een“ begeisterte „Frasch Klüüs“; ab dem 15. Januar, 20 Uhr, gibt es weitere Aufführungen der Komödie im Andersen-Hüs.

Zum Inhalt: Den ganzen Tag ist der Mietshausdrachen Mathilde damit beschäftigt, ihren Nachbarn das Leben schwer zu machen. Als Johann Oppermann nun die größte Wohnung als WG an drei Studenten vermietet, setzt Mathilde alles daran, dieses „Volk“, wie sie es nennt, schnellstmöglich zu vergraulen. Sie ist zwar zu jedem Bewohner äußerst freundlich, damit sie alles über jeden erfährt – aber ihre Intrigen sind umso gemeiner. Doch als die Lage zu eskalieren droht, machen die Bewohner mit ihren ganz eigenen Mitteln gegen Mathilde mobil.

Die Komödie in drei Akten von Helmut Schmidt hat Sönke Namanny ins Friesische übertragen – und die gesamte Theatergruppe hat dem Stück Leben eingehaucht. Knallbunt und mit Mut zur Schlaghose und Mustern präsentieren sich Darsteller und Bühnenbild, schließlich spielt „uner an taage“ in der Zeit der wilden 70er. „Die Kostüme haben wir größtenteils im Kostümverleih in Bredstedt bekommen“, verrät Hauke Friedrichsen, Vorsitzender des Ostermooringer Friesenvereins, dem Frasche Feriin for e Ååstermååre. Und auch die Bühne wurde mit Tapete, Che-Guevara-Poster und anderen authentischen Details ausgestattet.

Was die Ensemble Mitglieder eint: Freude am Theaterspielen und Freude am Friesischen – selbstredend wird auch in den Spielpausen Friesisch miteinander gesprochen. Und: „Das Theaterspielen ist ein schönes Hobby für die Winterzeit“, sagt Hauke Petersen, der den Vermieter Johann Oppermann mimt. 22 Mal haben die zehn Darsteller das Stück bereits geprobt, haben die Soufleure Ingrid Friedrichsen und Sönke Namanny dazu beitragen, dass die Textpassagen fließen. „Unser Publikum erwartet jede Menge Spaß“, verspricht das Ensemble.





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erstellt am 04.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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