Wandertage : Im Laufschritt nach Leck

Der Nachwuchs war vorne mit dabei:  Der zehnjährige Tobias Rick joggte 15 Kilometer.
Der Nachwuchs war vorne mit dabei: Der zehnjährige Tobias Rick joggte 15 Kilometer.

Rekordergebnis: 614 Teilnehmer genossen das Programm rund um die Internationalen Wandertage.

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10. März 2014, 11:28 Uhr

Die Sonne genießen, die Seele baumeln lassen in der Natur – das nutzten 614 Teilnehmer am Wochenende bei den 94. internationalen Wandertagen. Die Wanderfreunde Leck als Veranstalter freuten sich über das Rekordergebnis. „So viele Gäste hatten wir das letzte Mal im März 2001“, resümierte der Vorsitzende Roman Reinhardt.

Das Traumwetter entschädigte für ein anderes Manko: Während bei diesen Aktionen ausschließlich im Langenberger Forst marschiert wird, mussten dieses Mal die 10- und 15-Kilometer-Strecken auf Asphaltwege ausweichen. Grund waren die verheerenden Folgen der Stürme „Christian“ und „Xaver“, die immer noch Aufräumarbeiten erfordern. Nur die sechs Kilometer lange Route führte durch den Wald. „Wir durften den Ochsenweg nutzen. Für diese Ausnahmegenehmigung sind wir dem Förster sehr dankbar“, lobte Roman Reinhardt. Positive Rückmeldungen erhielten die Organisatoren dennoch von allen Lang-Wanderern. Nordic-Walker, Jogger und all die anderen hatten sich auf den Weg durch Klintum und Oster-Schnatebüll, durch die Norder Maade bis nach Leck und zurück über den Ochsenweg gemacht. Im Laufschritt legte beispielsweise Tobias Rick aus Großenwiehe die 15 Kilometer zurück. Während Papa Herbert noch eine Runde drehte, erholte sich der Zehnjährige am Start- und Zielort, dem Sportheim in Klintum. „Morgen jogge ich mit Mama noch mal fünf Kilometer“, erklärte er und: „Joggen ist mein Hobby. Wir kommen immer nach Leck.“ Dass auch Kinder Freude am Wandern haben, zeigte nicht zuletzt eine besonders ausgefeilte Strecke: Jugendwartin Ivette Ketterle nahm den Nachwuchs unter ihre Fittiche und erklärte nebenbei so allerhand Wissenswertes.

Die Teilnehmer kamen größtenteils aus dem nördlichen Schleswig-Holstein, ein Wohnmobilist machte gar für drei Tage hier Station, und von Röm reisten 20 Dänen an. Zu den mitgliedsstärksten Gruppen zählten Lindewitt (68 Personen) und Joldelund (49 Personen). Helga Sadlowski aus Klappholz und Renate Hoeck aus Dörphof priesen wie viele andere: „Die Organisation ist gut, das Essen schmeckt, der Service ist bestens!“ Damit sich alle Teilnehmer rundum wohl fühlten, hatten viele Helfer tüchtig mit angepackt – von der Ausarbeitung der Strecken über Tortenbacken bis hin zum Ausschenken von Getränken am Kontrollstand.

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