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Freiwilliges Kulturelles Jahr : Im Auftrag der Stadt-Kultur

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Filmdreh, Fotowettbewerb und vielleicht eine eigene Ausstellung: Die 20-jährige Natalie Kujawa ist die neue FKJ-lerin in Niebüll

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2015 | 05:00 Uhr

Es gibt eine Neue im Niebüller Rathaus: Natalie Kujawa will für die Bürger da sein, und zwar im so genannten Freiwilligen Kulturellen Jahr (FKJ). Die 20-jährige Langenhornerin, die in Niebüll Abitur gemacht hat, wird in Zusammenarbeit mit Stadtmanager Holger Heinke die Stadt-Kultur befördern, ihr Arbeitsplatz ist – nomen est omen – das Kulturbüro. Im Interview spricht die junge Frau über ihre Aufgaben und neue Projekte .


Mit welchen Gefühlen gehen Sie an den Start?
Natalie Kujawa: Ich freue mich riesig auf die Zeit. Um ehrlich zu sein, ist das ideal für mich, auf dem Weg zur Berufswahl.


Welche Pläne haben Sie?
Zunächst einmal wird das neue Stadtmagazin „Prisma“ zum zweiten Mal aufgelegt. Die Vorarbeit hat dabei meine Vorgängerin geleistet. Immerhin durfte ich das Editorial schreiben.


Ein Sprung ins kalte Wasser?

Ja und nein, ich habe schon ein paar Jahre bei der Paule-Schülerzeitung der FPS mitgemacht.


Was läuft sonst?
Gemeinsam mit Holger Heinke geht es an die Vorbereitung des Niebüller Stadtpfades. Kunstwerke, Denkmäler und weitere Sehenswürdigkeiten werden demnächst beschildert.


Gibt es dazu ein genaues Datum?
Die Schilder kommen dieses Jahr noch, stecken leider noch in der Aufstellungsphase, aber wir halten uns ran.

Wie sieht das Tagesprogramm aus?
Ich besuche mit Holger Heinke Niebüller Einrichtungen wie das Haus der Jugend und stelle mich vor. Danach geht es an neue Projekte.

Was ist Ihr Schwerpunkt?
Ich habe große Lust auf Kunst. Ich war schon bei der Vernissage im Richard Haizmann Museum dabei, das hat mir gut gefallen. Außerdem pflege ich nun die Homepage. Ich könnte mir allerdings auch eine eigene Ausstellung vorstellen.


Das hört sich spannend an. Ist das schon konkret?
Nein, ich möchte das Projekt gemeinsam mit Jugendlichen anschieben. Hören, was sie möchten; vielleicht machen wir es interaktiv, an einem speziellen Ort.


Der Kontakt zur Niebüller Jugend ist also auch nach dem Abi noch da?
Ja, meine Freunde sind noch hier; mein Freund macht eine Ausbildung in Niebüll. Zudem habe ich die beliebten Filmcamps mit angeleitet.


Ein weiterer Schwerpunkt? Mit Niebüll als Thema?
Ja, warum eigentlich nicht! Niebüll ist ein aufregender Ort. Ich habe schon einige Videodrehs hinter mir, das wäre eine weitere tolle Aktion.


Filmen ist Ihre Leidenschaft, gibt es weitere Hobbys?
Ja, ich werde erstmal hoffentlich zwei Filmcamps leiten. Einmal den Filmwinter im Januar und das Outdoor-Filmcamp Ende der Sommerferien. Zugegeben, mein Badminton ist zu kurz gekommen, aber zum Lesen komme ich noch ...


Wir dürfen neugierig sein?
Na, klar. Ich lese Krimis, am liebsten Thriller. Lieblingsautorin ist Salla Simukka.

 


Das Kulturbüro für Jugendliche im Rathaus ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Wer ein besonderes Anliegen hat, erreicht Natalie Kujawa auch nachmittags: Telefon 04661/601720, E-Mail-Adresse: kulturbueroniebuell@freenet.de.



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