Jubiläum : „Ihre Leistung verdient Respekt und Anerkennung“

Gute Sparringspartner: Bernd Johannsen (links) und C & B-Geschäftsführer Günter Pecher.
Gute Sparringspartner: Bernd Johannsen (links) und C & B-Geschäftsführer Günter Pecher.

Seit 40 Jahren ist Bernd Johannsen bei Clausen & Bosse beschäftigt sowie seit 2003 Mitglied des Betriebsrats.

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09. Januar 2018, 04:17 Uhr

Leck | Bei CPI Clausen & Bosse wurde ein besonderes Jubiläum gefeiert: Bernd Johannsen arbeitet seit 40 Jahren in dem Unternehmen und hat dieses durch seine Betriebsratstätigkeit in der vergangenen Dekade entscheidend mitgestaltet. „Ihre Leistung verdient Respekt und Anerkennung. Dafür gilt nicht nur der Dank der Geschäftsleitung, sondern auch des gesamten Betriebes, zumal Sie als Betriebsratsvorsitzender für alle Mitarbeiter wertvoller Ansprechpartner sind“, sagte Geschäftsführer Günter Pecher in seiner Laudatio.

Einige Eckdaten: Bernd Johannsen wurde 1954 in Garding geboren und absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung bei Clausen & Bosse zum Buchbinder. Nach seiner Wehrzeit als Zeitsoldat kehrte er 1978 als Maschinenführer in der Buchbinderei in seinen Ausbildungsbetrieb zurück. Im Jahre 2003 wurde Bernd Johannsen zum Betriebsratsmitglied gewählt und als solcher freigestellt. Sechs Jahre später nahm er die Wahl zum Betriebsratsvorsitzenden an. Zugleich übernahm er die Rolle im Konzernbetriebsrat der CPI-Gruppe mit gelegentlichen Besuchen im Headquarter in Paris.

„Als Betriebsratsvorsitzender sind Sie all die Jahre Ihrer Linie treu geblieben“, listete Günter Pecher dessen Aufgaben auf: Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Leck und bestmögliche Vertretung der Belegschaft. „Man konnte mit Ihnen viel diskutieren und konstruktiv streiten. Wenn es jedoch um Ihre Eckpfeiler ging, waren Sie unnachgiebig und zeigten die von Ihnen formulierten Attribute: Breites Kreuz und Arsch in der Hose!“

Bernd Johannsen sei der Geschäftsleitung ein anspruchsvoller und damit guter Sparringspartner, unterstrich der Geschäftsführer und weiter sagte er: „Ich schätze und respektiere Ihre Einstellung und die meist ruhige Art und Weise, wie Sie die Interessen der Belegschaft vertreten, ohne dabei die Firma in ihrem Wirken zu gefährden“.

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