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Hundefreilauf in Niebüll: Planungen gehen in die nächste Runde

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 18.Jan.2016 | 10:42 Uhr

Für die Einrichtung des Hundefreilaufs leitete der städtische Ausschuss für Bau und Verkehr (ABV) die planerischen Voraussetzungen ein. Unter dem Vorsitz von Stadtvertreter Holger Jessen wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die 15. Änderung des Flächennutzungsplans empfohlen, dem die Stadtvertretung noch zustimmen muss. Das 0,8 Hektar große Gelände des Hundefreilaufs liegt am nordwestlichen Stadtrand in Nähe des Bauhofes. Die Zuwegung zu dem Freilauf ist über die Gotteskoogstraße vorgesehen. Die Einrichtung des Platzes soll im Sommer dieses Jahres erfolgen, seine Inbetriebnahme im Herbst. Vor der Sitzung des ABV fand eine frühzeitige Bürgerinformation zur 15. F-Plan-Änderung statt, zu der ein Niebüller Bürger erschien.

Die Bauleitplanung der Nachbargemeinde Klixbüll und deren 12. F-Plan-Änderung lenkte auch den Blick auf die Neuordnung der Regionalplanung. Diese war bekanntlich durch das Schleswiger Oberverwaltungsgericht (OVG) gekippt worden, weil es Defizite bei der Erstellung der Regionalpläne erkannt hatte. Konkret sei es dabei um Windeignungsgebiete gegangen, erklärte Ricklef Nagel aus der Bauabteilung des Amtes Südtondern. Er berichtete, dass zurzeit der Landesplanungsrat tagt, dem das Kieler Kabinett folge und diesem das Beteiligungsverfahren. Nach Auswertung der Planauslegung und eventueller Änderungen der Planentwürfe seien zur Information öffentliche Regionalveranstaltungen vorgesehen.

Wie in der Sitzung des ABV deutlich wurde, geht es der Gemeinde Klixbüll um eine Flächenfindung zur Nutzung der Windkraft. Mögliche Wunschflächen wurden dem Ausschuss auf einer Karte rot dargestellt. Bei näherer Betrachtung einer größeren Fläche kam der Ausschuss zur Auffassung, dass zu geringe Abstände zur städtischen Bebauung die weitere bauliche Entwicklung Niebülls nicht einschränken dürfen.

Diese Position soll jetzt in die Stellungnahme zu den Plänen der Nachbargemeinde einfließen.

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