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Ehrenamt : Humanitäre Hilfe für Lecks Partnerstadt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die „Transportgruppe Litauen“ leistet seit knapp zehn Jahren humanitäre Hilfe in Lecks Partnerstadt Birštonas und Umgebung. Im Moment sind die Mitglieder wieder mit einem Lkw voller Hilfsgüter unterwegs.

Knapp zehn Jahre engagieren sich Privatleute aus Leck und Umgebung bereits ehrenamtlich unter dem Namen „Transportgruppe Litauen“ für humanitäre Hilfe in Lecks Partnerstadt Birštonas und Umgebung.

Rund 14 aktive Mitglieder sammeln fleißig Sachspenden ein, die sie einmal im Jahr nach Litauen bringen. „Es ist nicht leicht, Spender in Leck zu finden“, berichtet Andreas Eschenburg, Mitbegründer der Gruppe. Denn in Leck halte sich nach wie vor das Gerücht, dass die Hilfe vor Ort nicht erwünscht sei.

Lecks Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn habe sich vor Ort selbst umgehört und von der Bürgermeisterin in Birštonas die Bestätigung bekommen, dass die Hilfe der Transportgruppe willkommen und gewünscht ist. „Das hat unserer Gruppe wieder Aufschwung gegeben“, fügt Helmut Stauss an.

Kürzlich starteten wieder sechs ehrenamtliche Helfer mit 80 Kubikmetern Hilfsgüter in Richtung Osten. Die elf Tonnen Gewicht können Dank Unterstützung der Firma Jahn aus Leck, die 800 Euro für Fahrkosten plus Spritkosten, einen Fahrer sowie den Auflader gesponsert hat, nach Litauen gebracht werden. Die Firma Jappsen aus Risum-Lindholm stellt die Zugmaschine kostenlos zur Verfügung. Die Gemeinde Leck gibt finanzielle Unterstützung. Die humanitären Hilfsgüter werden in Birštonas und kleineren Orten um die Stadt herum verteilt.

Eine Vereinsgründung der Städtepartnerschaft ist in Planung. „Dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter, Spender zu finden“, sagt Stauss.

 

 

 

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erstellt am 26.Sep.2013 | 08:15 Uhr

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