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Plattdeutscher Ring : Hochzeitssabotage mit List und Humor

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Plattdeutsche Ring Leck feiert mit dem Dreiakter „De vermasselte Hochtied“ am 27. Februar in der Nordsee Akademie Premiere

Die mit Spannung erwartete Premiere des Schwanks „De vermasselte Hochtied“ rückt näher: Am Freitag, 27. Februar, findet um 20 Uhr im Festsaal der Nordsee Akademie Leck statt. Der Eintritt ist frei. Die Spieler der zur örtlichen Abendvolkshochschule gehörige Bühne des „Plattdeutschen Rings Leck“ haben den Dreiakter – seit dem Spätherbst 2014 – einstudiert. Verfasst wurde die Komödie von Walter G. Pfaus, ins Plattdeutsche übertragen von Jan Harrjes.

Zentrales Thema des Stücks ist die bevorstehende Hochzeit der Nina (Finja Petersen), Enkeltochter des „Opa Rudi“ (Asmus Schaffer), der dem Ereignis sehr skeptisch gegenübersteht und es nach Möglichkeit noch verhindern möchte. Er traut nämlich dem Bräutigam (Roland Herpel) nicht über den Weg und versucht, auf listige Weise hinter die Geheimnisse des zwielichtigen Heiratskandidaten zu kommen, ihm nach Möglichkeit sogar unlautere Motive nachzuweisen.

Auch Ninas Familienangehörige, Freundinnen und Freunde hätten es lieber gesehen, die Braut würde ihre Jugendliebe Nils (Thomas Jensen) ehelichen, wogegen Nina sich trotzig wehrt, weil sie von diesem enttäuscht wurde. Ihre Verwandten und Freunde überspielen ihre Frucht vor einem drohenden Unheil aber dadurch, dass sie sich intensiv um die Vorbereitung der Hochzeit kümmern.

Brautmutter Rosi (Angela Christiansen) und Tante Kathi (Brigitta Steensen) übernehmen organisatorische Aufgaben. Der mit seiner Frau im Clinch liegende Bodo (Peter M. Nissen) kümmert sich um das Filmen, während Ninas Freundin Anja (Frauke Harner) und Nils, der Ex-Lover der Braut, ein Liebespaar mimen und sich als Trauzeugen anbieten. Opa Rudi gelingt es, sich scheinbar aus allem herauszuhalten, indem er sich als „meschugge“ ausgibt. Die dadurch gewonnene Zeit nutzt er für das Aushecken von Strategien, die Hochzeit zu sabotieren. Ob – und wenn ja wie – es ihm gelingt, die Wogen zu einem Happyend zu glätten, wird noch nicht verraten.

Als „Toopuster“ und Spielleiterin fungiert einmal mehr Asta Steensen. Die Regie führt Joachim Janke. Für die Arbeit der Maskenbildnerinnen zeichnen Rita Gummelt und Katie Niemeyer, für die Technik Heinrich Breckling und Olaf Arps verantwortlich. Das ansprechende, außergewöhnlich moderne Bühnenbild zu „De vermasselte Hochtied“ schuf Stephan Ostrinsky.

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