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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 06:57 Uhr

Hilfe für das Jugendheim Haidburg

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auch die Gemeindevertretung Westre will Spendengelder zur Erhaltung der Süderlügumer Selbstversorgerhauses zur Verfügung stellen

In der Einwohnerfragestunde der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Westre berichteten Manfred Dickert und Hans-Werner Hansen vom „Gemeinnützigen Verein Haidburg e.V.“ über ein Projekt zur Sanierung und Erhaltung der Haidburg im Süderlügumer Forst. Diese bietet seit dem Jahre 1900 bis zu 49 Personen starken Gruppen von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Betreuern die Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben und Freizeiten ohne Fernsehen und Internet selbst zu gestalten. Für das Fördervorhaben sind bislang Spenden in Höhe von knapp 16  000 Euro von der VR Bank-Stiftung, 5  000 Euro vom Lions Club Südtondern sowie je 500 Euro vom Bürgerwindpark Süderlügum und Sönke Schau aus Hamburg eingegangen. Die Gemeindevertretung Westre fasste den Beschluss, die Maßnahme ebenfalls mit 1000 Euro fördern zu wollen.

Der Planer Hans-Werner Hansen gab eine Übersicht zu den Kosten der Erweiterung des Baugebietes sowie des Baus des Fahrradweges in Richtung Süderlügum. Wie er ausführte, betrug die Schlussrechnung für die Erweiterung des Baugebietes 165  100 Euro und wich damit gegenüber dem Submissionsergebnis nur unwesentlich ab. Noch nicht berücksichtigt seien die Restarbeiten für die Anbindung des Gehweges. Das Submissionsergebnis bei der Ausschreibung des Fahrradweges betrug, laut Aussage des Planers, am Ende 276  000 Euro. Zusätzlich seien noch 7600 Euro für das Verlegen von Leerrohren für die Breitbandversorgung aufgewendet worden. Die Kostenbetrachtung endete mit dem Hinweis, dass der Bau des Fahrradweges insgesamt noch wesentlich teurer sei als die abgerechneten Maßnahmen, denn man dürfe die Kosten für den Landerwerb und sonstige Ausgaben nicht außer Acht lassen.

Durch einen weiteren einstimmigen Beschluss wurden Bürgermeister Peter Max Hansen und Gemeindevertreter Andreas Nielsen als zusätzliche beratende Mitglieder in der Kulturausschuss aufgenommen.

Einstimmig beschlossen wurde der vom Kämmerer und Bürgermeister gründlich vorbereitete Haushaltsplan 2017 samt der zugehörigen Satzung. Wie Dirk Pfeiffer als Mitarbeiter des Amtes Südtondern erläuterte, weichen die meisten Haushaltsansätze gegenüber denen des Vorjahres nur geringfügig oder überhaupt nicht ab. Größere Abweichungen tauchen nur im Bereich des Brandschutzes, bei verschiedenen Arten der Schulkosten und auf dem Sektor der allgemeinen Finanzwirtschaft auf. So erhöhen sich die Kosten der Umlage des Feuerlöschverbandes Bramstedtlund-Ladelund Westre um 2300 Euro, die Ausgaben für die Schulen um 4100 Euro, für die Kindertagesstätten um 3700 Euro und für die Unterhaltung der Gemeindestraßen um 25  000 Euro. An Einnahmen aus der Gewerbesteuer werden 360  000 Euro erwartet, das sind 10  000 Euro mehr als im Jahre 2016. Zur Finanzierung der Umlagen des Landes, des Kreises und des Amtes werden voraussichtlich 90  000 Euro der Finanzausgleichsrückstellung entnommen. Der Ergebnisplan weist mit Gesamterträgen in Höhe von 693  100 Euro und Aufwendungen von 686  700 Euro einen Jahresüberschuss von 6400 Euro aus. Im Finanzplan stehen Einzahlungen von 596  100 Euro Gesamtauszahlungen von 688  800 Euro gegenüber, davon 21  800 Euro aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Daraus errechnet sich ein Ist-Unterschuss in Höhe von 92  700 Euro. Die Hebesätze für die Realsteuern bleiben mit je 200 Prozent für die Grundsteuern A und B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer unverändert günstig.

Die GV Westre bekundete Interesse an der Installation einer E-Car-Ladestation im eigenen Gemeindegebiet, vorausgesetzt, die Maßnahme wird zu mindestens 50 Prozent bezuschusst.

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erstellt am 13.Dez.2016 | 14:07 Uhr

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