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Jubiläum in Risum-Lindholm : Herzen schmelzen beim Eis dahin

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Ihre Goldene Hochzeit feiern Erna und Max Johannsen heute in Risum-Lindholm. Kinder und Freunde sind mit dabei.

Risum-Lindholm | Weil er liebend gerne Eis mochte, kehrte er oft in Nissens Eisdiele ein. Doch dort hatte es ihm nicht nur der leckere "Hawaii-Becher" angetan, sondern auch die junge Dame, die ihn servierte. Der Eisgenießer war Max Johannsen, die junge Bedienung Erna Boysen. Wie das Eis im Becher schmolzen auch ihre Herzen. Am heutigen Sonnabend feiern Max und Erna Johannsen am Laamstich 14 goldene Hochzeit.

Max Johannsen wurde am 2. Juli 1934 in Lindholmfeld als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach Schule und Konfirmation absolvierte er im dänischen Dybe (Lemvig/Limfjord) eine Maurerlehre. Als Geselle arbeitete er daheim bei den Firmen Heinrich Jappsen, Edlef Jensen und 33 Jahre bei Jensen-Bau. Er wirkte am Bau von Gebäuden wie der Kirche zu Hörnum, der AOK Niebüll, des Gasthofs Fraschjönj, der Neuapostolischen Kirche Niebüll und auf Hooge mit. 1997 ging er in Rente.

Erna Johannsen wurde am 4. Januar 1934 in Risum geboren und wuchs in Maasbüll auf. Nach dem Besuch der Volksschule Risum arbeitete sie unter anderm im Laden von Schlachter Bahnsen, im Haushalt von Berthold Bahnsen in Leck, und in Ludolf Nissens Eisdiele (heute "Alte Schmiede"). Nach Arbeitsende saß sie mit ihrem Max oft auf eine Tasse Kaffee in der "Braunen Burg" zusammen.
Zeiten für die reife Jugend

Einig wurden sich die beiden während des Jahrmarkts 1958. Das war die Zeit, als bei Fiete Eck Jahrmarktsball gefeiert wurde. Beide erinnern sich gerne jener Zeiten, die für die reife Jugend "etwas hatten".

Aus der Ehe der Johannsens gingen drei Mädchen hervor. Zwei von ihnen schenkten Oma und Opa sieben Enkel, die heute bei der goldenen Fete im "Westre Waldkrug" mit dabei sein werden. Max und Erna Johannsen freuen sich, heute Abend neben der Familie auch Nachbarn und Freunde begrüßen zu können.

Max Johannsen spielte in jungen Jahren Fußball bei Rotweiß Niebüll und beim MTV Frisia, in dem er eine zeitlang auch Fußballobmann war. Nahezu 30 Jahre gehörte das Ehepaar Johannsen dem Kegelklub "Fall um" an. Reisen unternahmen sie nach Italien und Frankreich - und vor allem oft an den Limfjord nach Dybe, wo immer noch Kontakte zur Familie des Lehrherrn bestehen.

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erstellt am 07.Aug.2009 | 05:26 Uhr

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