zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

24. August 2017 | 05:13 Uhr

Niebüll : Hertie-Haus steht vor dem Verkauf

vom

Während in Rendsburg und Schleswig die leerstehenden Hertie-Häusern verfallen, gibt es in Niebüll Fortschritte. Ein Zimmermeister möchte das leerstehende Haus kaufen. Sein Plan: Abriss.

Niebüll | "Es hat einen Käufer gefunden." Diese zunächst als Gerücht gehandelte Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer die Niebüller Hauptstraße rauf und runter. Und diesmal ist auch etwas dran. Mit dem Zimmerermeister Sven Danielsen aus dem Gewerbegebiet Nord gibt es einen mehr als ernsthaften Interessenten für den Leerstand in der Stadtmitte, der zunehmend zu einen Schandfleck mutierte.
Der Niebüller Handwerksmeister und Unternehmer, spezialisiert auf den Bau schlüsselfertiger Häuser und mit Erfahrung einiger größerer Bauvorhaben, steht mit dem CR-Investment Management Berlin in Kontakt. Der Entwurf eines Kaufvertrages ist bereits abgefasst. "Mündlich bin ich mir mit dem Investment-Manager Sebastian Mogus Lindemann auch einig", sagt Sven Danielsen. In Kürze stehe die Vertragsunterzeichnung in einer örtlichen Rechtsanwaltskanzlei an. Wie Handwerksmeister Danielsen berichtet, habe es im Vorfeld des bevorstehenden Kaufs Verhandlungen zwischen dem Berlinern Manager und dem niederländischen Insolvenzverwalter gegeben, die auf eine "Verwertungsvereinbarung" für die Niebüller Liegenschaft hinausliefen.
Wie die "Verwertung" aussehen soll, erläuterte Sven Danielsen. Danach plant er, den über 100 Jahre alten Gebäudekomplex Hauptstraße 59/61 abzureißen. Mit zwei Abbruchfirmen stehe er bereits in Kontakt. Auf dem Grundstück sollen zwei Gebäude entstehen. Im Erdgeschoss seien Ladenflächen vorgesehen, in den drei Obergeschossen etwa 28 behinderten- und altengerechte Wohnungen. Über die Kaufsumme für das Hertie-Haus ist Stillschweigen vereinbart.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Aug.2013 | 08:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen