Hemmschwelle zur Kunst abbauen

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Die Vorsitzende des Niebüller Kunstvereins im Interview

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17. Februar 2011, 11:48 Uhr

Erika Spaude (64) ist seit 15 Jahren Mitglied des Niebüller Kunstvereins, seit 2000 im Vorstand und wurde im vergangenem Jahr zur Vorsitzenden gewählt. Der Kunstverein wurde 1985 gegründet. Mit ihr sprach NFT-Redakteur Torsten Beetz

Welche Ziele verfolgt der Niebüller Kunstverein?

Wir wollen die bildende Kunst, in erster Linie die zeitgenössische Kunst, der Allgemeinheit näherbringen. Unsere Künstler haben internationalen Rang und entsprechen dem Niveau des Richard-Haizmann-Museums.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Künstler aus?

Die Vorstandsmitglieder suchen im Internet, Fachzeitschriften, Galerien und bei Rundgängen in Hochschulen nach namhaften Künstlern. Zudem führen auch persönliche Kontakte zu Künstlern zu Ausstellungen. Etliche suchen auch von sich aus den Kontakt zum Kunstverein und stellen sich vor. Der gesamte Vorstand entscheidet dann, welcher Künstler ausgestellt werden soll.

Welche Ausstellungen war denn die erfolgreichste?

Wir hatten zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen; besonders wären Max Neumann, Rune Mields, Heiner Meyer und die Immendorff-Schüler zu nennen.

Was bietet der Kunstverein denn in diesem Jahr?

Noch bis zum 6. März präsentieren wird den Baselitz-Meisterschüler Paul Revellio im Haizmann-Museum. Im Herbst wird es die Fotokünstlerin Franziska Rutz sein.

Der Kunstverein hätte einen Wunsch frei. Was würde er sich wünschen?

Dass wir noch lange bestehen können, viele Mitglieder gewinnen, um weiterhin erfolgreiche Ausstellungen auf den Weg bringen zu können.

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