zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:16 Uhr

Heißer Abend mit Chili Peppers-Tributeband

vom

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Klanxbüll | Deutschlands beste Red Hot Chili Peppers-Tributeband ließ es zum ersten Mal im Charlottenhof so richtig krachen. Das Quartett aus Kiel und Rendsburg firmiert mit "Chili con Pepper" nicht nur namentlich dicht am Original. Auch der Sound bringt den Mix aus Punk, Funk und Hip-Hop der berühmten Band aus Kalifornien ziemlich genau auf den Punkt. Kein Wunder also, dass der Abend mit der zurzeit in der Republik gefragtesten Doubleband als hammermäßig in die Analen des Wiedingharder Kulturhofes eingehen wird. Die 120 Fans in der Region, die sich in der Scheune versammelt hatten, können sich ja schließlich auch nicht irren.

Applaus, Pfiffe und Verrenkungen vor der Bühne wurden mit jedem Song wilder. Band und Publikum schaukelten sich gegenseitig auf. Marc Breuer (Gitarre), Michael Wieczorek (Bass, Gesang) und Dirk Zühlsdorff (Drums) erwiesen sich als absolut authentische Begleiter von Frontsänger Leif Keichel, der nicht zuletzt die Gefahren von Sex und Drogen glaubwürdig ins Mikro rappte (wegen Heroinabhängigkeit mussten Mitglieder die Originalband immer mal wieder verlassen) und dabei wie ein Gummiball über die Bühne hüpfte. Wie ein Wirbelwind sauste er von rechts nach links und zurück und riss auch noch den letzten Rhythmus-Verweigerer mit seiner Power vom Hocker.

"Da schmelzen die Pfunde", erklärte der ehemalige Englischlehrer in der Pause, obwohl bei ihm eigentlich gar nichts zum Schmelzen vorhanden ist. Mit Begeisterung ließ sich das Publikum im Charlottenhof von der Spielfreude der Covertruppe anstecken, die seit fünf Jahren zusammen spielt und jedes Haus füllt. "Ihr seid sagenhaft, ich bin überwältigt", heizte Leif Keichel die von Anfang an brodelnde Stimmung weiter an und tischte immer schärferes Chili auf. Die Scheune kochte bei den legendären Songs "Dani California", Give it Away", "Under the Bridge" und "Cant Stop", authentisch und mit höchster Präzision wiedergegeben. Wer das Trommelsolo auf höchstem Niveau von Dirk Zühlsdorff noch nicht live erlebt hat, der sollte sich schnellstens auf den Weg zum nächsten Konzert auf der Kieler Woche machen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen