zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 14:02 Uhr

Heimspiel für die Coverband

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Central-Park begeisterte die Zuhörer in der Stadthalle / Jubiläum mit Aftershow-Party und Lasershow

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 10:00 Uhr

Zehn Jahre Simon & Garfunkel-Coverband „Central Park“ in der Niebüller Stadthalle: Das Jubiläum mit Aftershow-Party und Lasershow war ein Erlebnis, das sich unzählige Besucher nicht entgehen ließen. Die Bandmitglieder waren sichtlich glücklich, wieder ein Heimspiel geben zu können. Es führte die Zuhörer in die 60-er und 70-er Jahre zurück, als „Sounds of Silence“, „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ und „Cecilia“ mühelos die Hitlisten anführten.

Die Coverband aus dem hohen Norden mit Jörg Borowski als „Art“ (Gesang und Gitarre), Rolf Schirdewahn als „Paul“ (Gesang und Gitarre), Arne Linde und Jan Borowski (Drums und Gitarre), Gerhard Birkenbach (Saxophon), Rainer Klosinsky (Bass) und Thorsten Hansen (Keyboard) versteht es perfekt, die Lieder der beiden Amerikaner ohne technischen „Schnickschnack“ ehrlich und dicht am Original wiederzugeben. Tontechniker Sven Stümer sorgt lediglich für einen einwandfreien Sound. Mit dabei als Gastspieler waren Patrick Li aus London, Jonas Sievertsen aus Kopenhagen und Sascha Görtz als ehemaliges Bandmitglied. Für einen gelungenen Einstieg in den Abend sorgten die Nachwuchstalente Jan Borowski, Frithjof Sowa und Julia Schirdewahn.

Die Musiker – eine zum Teil durch Verwandtschaft und langjährige Freundschaft verbundene Gruppe von Individualisten – powerten sich vollständig aus auf der Bühne. Sie spielten und sangen auf sehr hohem Niveau und ernteten nicht zuletzt für ihre einmalige Spielfreude nach jedem Lied frenetischen Beifall. Das gemeinsame Trommelsolo von Arne Linde und seinem Schüler Jan Borowski zählte zu den Höhepunkten des Konzertes.

Die Leidenschaft für die Musik von Paul Simon und Art Garfunkel übertrug sich auf das Publikum. Die Zuhörer schwelgten in Erinnerungen, sangen mit, klatschten, pfiffen, kurz: Es herrschte eine ausgelassene Stimmung in der Stadthalle. Sie wird damals, 1981 beim legendären Reunion-Konzert des amerikanischen Duos im New Yorker Central Park vor 500 000 Gästen, wohl kaum besser gewesen sein. Der Bandname der norddeutschen Gruppe lehnt sich an dieses Konzert an.

Die Gruppe trat 1998 schon einmal in Niebüll auf, verlor sich dann aber wieder aus den Augen. 2003 beim Bürgerfest in Leck formierten sich die Musiker aufs Neue. Heute spielt bereits der Nachwuchs mit. Timo und Simon Linde, Julia Schirdewahn sowie Jule und Jan Borowski hatten mit der Band bereits erfolgreiche Bühnenauftritte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen