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Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 23:07 Uhr

Hebesätze bleiben auf niedrigem Niveau

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die gesunde Haushaltslage gibt der Gemeinde Spielraum für Investitionen

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Gemeinde geht mit einem ausgeglichenen Haushalt ins nächste Jahr. Erträge und Aufwendungen gegenübergestellt ergeben sogar einen voraussichtlichen Überschuss von 28 700 Euro. Die Gemeindevertretung stimmte dem Haushalt in ihrer fünften Sitzung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Christian Nissen zu.


Der Haushalt in Zahlen


Ausgabenschwerpunkte sind Schul- und Kindergartenkosten von 69 600 Euro und die Unterhaltung von Gemeindestraßen (36 000 Euro). In die Gemeindekasse fließen 1 424 000 Euro Realsteuern und 113 600 Euro Einkommensteueranteil. Die fälligen Umlagen belaufen sich auf 479 700 Euro. Die geplanten Investitionen (unter anderem Bau eines Dorfgemeinschaftshauses und Anschaffung eines Feuerlöschfahrzeugs) belaufen sich auf 1,18 Millionen Euro. Die gesunde Haushaltslage macht geringe Hebesätze der Grundsteuern (A = 120 und B = 120 Prozent) möglich. Bei der Gewerbesteuer sind es 380 v.H.

Mit dem Beschluss über die Aufstellung der 62. Änderung des Wiedingharder F-Plans und der vierten Änderung des B-Plans will die Gemeinde die Voraussetzung für die Ausweisung von vier Baugrundstücken schaffen, von denen zwei bereits verkauft werden können.


Aus den Ausschüssen


Die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs, das etwa 308 000 Euro kosten soll, ist ausgeschrieben. Die Unterhaltungsarbeiten an den Grandwegen sind noch nicht abgeschlossen. An zwei Busbuden wurden die Solarleuchten entwendet. Bürgermeister Nissen teilte mit, dass die Pächter des Rickelsbüller Hofs den Wiedingharder Gemeinden ein Mietkaufangebot unterbreitet haben. Eine Entscheidung über dieses Angebot stehe noch aus. Für den Bau des Gemeindehauses laufen Planung und Prüfung, in welchem Umfang die Bauarbeiten ausgeschrieben werden sollen.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die zentrale Schmutzwasserbeseitigung in der Gemeinde wird teurer – und die seit 20 Jahren geltende Gebühr von 8,33 auf 10 Euro monatlich angehoben. Der Abwasserpreis beträgt weiterhin 2,33 Euro/cbm.


Weitere Beschlüsse


Andrea Jacobsen und Nicole Springstub rücken als bürgerliche Mitglieder in den Kultur- und Sozialausschuss nach. Die Kommunalwahl vom 25. Mai wurde für gültig erklärt. Für die Pflege der wassergebundenen Kies-Grand-Wege wird ein Hobel für Kosten von 18 800 Euro angeschafft. Das Haus „Meeresfrieden“ wird abgerissen. Termine für die Nutzung des Infozentrums müssen mit Gemeindevertreter Frank thor Straaten abgesprochen werden. Die Sirene auf der alten Schmiede soll erneuert werden. Dem Vorstand der Südtondern-Tafel wird anheimgestellt, bei größeren Vorhaben Zuschussanträge an die Gemeinde zu stellen.

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