„Haus ohne Namen“ soll zum Anlaufpunkt für Menschen mit Problemen werden

In das „Haus ohne Namen“ laden ein Blanka Traußneck, Romy Dobbert, Karl  Carlsen, Andreas Elshoff, Helma Callsen, Wilke Schmitz und Levka Bahnsen.
In das „Haus ohne Namen“ laden ein Blanka Traußneck, Romy Dobbert, Karl Carlsen, Andreas Elshoff, Helma Callsen, Wilke Schmitz und Levka Bahnsen.

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06. Juni 2014, 15:23 Uhr

Die Lebenshilfeeinrichtungen Niebüll GmbH (Leni) startete am Donnerstag im früheren „Storchennest“ an der Lorenz-Jannsen-Straße 11 ein Projekt, das Menschen Hilfen und Beratung in vielerlei Art anbietet.

„Das Haus hat noch keinen Namen“, sagte Leni-Geschäftsführer Andreas Elshoff. Dafür habe es eine Fülle von Offerten, die professionelle Berater und engagierte Ehrenamtler anbieten. Partner dieser inklusiv ausgerichteten Adresse mit freiem und niederschwelligen Zugang sind der Kreis Nordfriesland, das Diakonische Werk Südtondern und der Verein Lebenshilfe Südtondern.

Willkommen im Hause seien nicht nur Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen, sondern im Grunde genommen jedermann, der mit einem mehr oder weniger gewichtigen Problem belastet ist. „Unsere Beratungsangebote erstrecken sich auch auf die Bereiche, zu denen der Zugang schwierig ist“, sagt Elshoff.

Lösungen bieten Heil- und Sozialpädagogen an. Im Hause verteilen sich auf 200 Quadratmetern Nutzfläche Büro- und Besprechungs- sowie Multifunktionsräume. In einem Nebengebäude befindet sich eine Werkstatt, in der Kinder kreativ unter Anleitung „werkeln“ können. Ansprechpartnerin und Projektleiterin ist Romy Dobbert der je drei fest angestellte und ehrenamtliche Kräfte zur Seite stehen. Finanziert wird das Projekt aus Sozialraum-Nord-Mitteln des Kreises Nordfriesland.

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