Neue Geschäftszeile : Hauptstraße: Abriss hat begonnen

Die laufenden Abrissarbeiten dienen auch dazu, Platz für einen größeren Bagger zu schaffen.
Die laufenden Abrissarbeiten dienen auch dazu, Platz für einen größeren Bagger zu schaffen.

Gebäude zwischen Kirchensteig und Norderfangweg werden dem Erdboden gleichgemacht. Droht ein Parkplatzproblem?

shz.de von
18. April 2018, 07:21 Uhr

Niebüll | Die Bagger sind schon da: Die Gebäude zwischen Kirchensteig und Norderfangweg in Niebüll werden dem Erdboden gleichgemacht. Das ist ein Grund, der die Anrainer beschäftigt. Wird die Hauptstraße blockiert? Entfallen Parkplätze? Welche Ersatzmaßnahmen gibt es?

Südtonderns Bauamtsleiter Udo Schmäschke sieht alles entspannt: „Wir haben zunächst besprochen, dass der Bauzaun während des Abrisses nur den Bürgersteig miteinschließt, also keine Parkplätze wegfallen. Natürlich kann es in Einzelfällen dazu kommen.“ Der Abriss soll im Wesentlichen „von hinten erfolgen“; er könnte zwei bis drei Wochen dauern.

Da das Bauvorhaben in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt wird – es handelt sich um einen „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ – kann der Bauantrag erst danach gestellt werden. „Das dauert zwei bis drei Monate“, schätzt Udo Schmäschke die Lage ein. Mithin ist ein Baubeginn erst im September oder Oktober zu erwarten. Dann allerdings kann es rundgehen. So erwartet eine Geschäftsfrau aus der Nähe täglich 20 bis 30 Sprinter mit Handwerkern, die das Baufeld „umlagern“. Sie schlägt daher vor, die Rathausstraße für Handwerkerfahrzeuge bereit zu stellen. Udo Schmäschke denkt eher an den Marktplatz: „Wir könnten dort zehn Parkplätze für Bauleute sperren“, so seine Idee. Möglich sei auch eine Sonderregelung für die Hauptstraße.

Andere Geschäftsleute befürchten, dass es beim Bau der Tiefgarage zu Veränderungen im Boden kommt, der die Sicherheit der Häuser beeinträchtigt. Manchen ist das Geräusch der Ramme bei den Bauarbeiten der VR Bank noch im Ohr, da wackelten in den gegenüberliegenden Häusern die Wände. Grundsätzlich brauche Niebüll jedoch mehr Parkplätze für Kunden aus Dagebüll, Bredstedt oder Dänemark, ist man sich in der Kaufmannschaft einig.

Die Frage nach einer Parkpalette auf dem Marktplatz werde mit dem Hinweis auf den Jahrmarkt regelmäßig abgebügelt. Doch dafür könne man einen anderen Platz finden, heißt es aus Kreisen des HGV.



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