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Ostern in Südtondern : Hasenspektakel lockt 3500 Besucher

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wenn 85 Niebüller in plüschigen Kostümen durch die Straßen ziehen, ist ihnen Aufmerksamkeit gewiss. Auch in Leck gab es süße Sachen.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Die Stadt Niebüll war am Ostersonnabend wieder fest in den Pfoten der Hasen. Rund 3500 Besucher aus Stadt und Land wollten sich das Osterhasenspektakel nicht entgehen lassen. Gut zwei Stunden lang agierten, gesteuert vom Stadtmarketing, junge und erwachsene Niebüller in braunen Hasenkostümen in den Straßen der Stadt sowie im Klinikum und den Altenheimen, verteilten Ostereier und wünschten allen, denen sie begegneten, frohe Ostern.

Zur Erinnerung: Als der Handels-und Gewerbeverein (HGV) sein 75-jähriges Bestehen feierte, kam der Gedanke nach „etwas Besonderem“: nämlich zu Ostern Osterhasen durch die Stadt laufen zu lassen, und zwar 75 an der Zahl und in den nächsten Jahren jeweils einen mehr. Aus der Schnapsidee ist längst Kult geworden und aus der Hasengeschichte eine Art „Alleinstellungsmerkmal“ für die Stadt Niebüll. Am Wochenende traten 85 Osterhasen zum 11. Mal auf. Und bei diesen 85 Akteuren wird es künftig auch bleiben.

War zu Ostern 2013 der Winter noch lange nicht vorbei, herrschten dieses Mal im Windschatten frühsommerliche Temperaturen. Die Stadt hatte sich für das festliche Wochenende ausgeputzt. Am Rand der Hauptstraße grüßten XXL-Ostereier. Auf dem Rathausplatz stand der HGV-Aktionswagen. Der Wochenmarkt war ein wenig zur Seite gerückt – lief aber dennoch auf gewohnten Hochtouren.

Gegen 10 Uhr nahm das Hasenspektakel seinen Lauf. Einzelne Gruppen hatten sich auf den Weg zu „Bachstelze“, „Wohnpark“, Hospiz, dem Mürwiker-Wohnheim und zum Klinikum gemacht, wo man sich riesig über den Besuch der Hasen freute.

In der Stadt herrschte auf Anhieb reger Betrieb. Die Kinder spielten ihr „Schlag den Hasen“ und hatten Spaß an sechs Spielstationen. Die Osterhasen verteilten 6000 bunte, hart gekochte Ostereier. Die Kappelner Band „Jazz oder nie“ unterhielt musikalisch. Andreas Rackow (RSH) informierte, stellte Quizfragen – und bat mittags um Aufmerksamkeit für die 85 Niebüller Stadthasen, die auf dem Rathausplatz Aufstellung genommen hatten und begrüßt wurden, nachdem sie ihre letzten Eier verteilt hatten. Aus vielen Kameras machte es Klick, das vorher auch schon dem großen Hasen auf der „Harley“ und dem Mini-Trecker gegolten hatte.

Nach der Mittagspause ging es im Gewerbegebiet Ost weiter. Das Friesencenter bat die Kinder zum Ostereiersuchen und Stockbrotbacken. Vor dem Gebäude wurde das Geheimnis aus dem Eieraquarium gelüftet. Es galt, die Anzahl der unter den Eiern versteckten Plüsch-Osterhasen zu raten. Wer 31 getippt hatte, lag richtig und erhielt einen der Preise. Das Niebüller Osterhasenspektakel klang feurig aus. Statt eines großen Osterfeuers, auf das aus Platz- und Sicherheitsgründen verzichtet werden musste, loderte es aus 20 ausgedienten Ölfässern auf.

In Leck hatte der fleißige Osterhase ganze Arbeit geleistet und im Klettergarten „Filu“ 1 500 Leckereien versteckt. Hilfe bekam er von HGV-Mitgliedern und vom Supermarkt „famila“, der den Löwenanteil der Leckereien spendierte. Genug für fast 100 Kinder – und manche Eltern, die kräftig mithalfen. Der Handels- und Gewerbeverein Leck freute sich über die gute Resonanz seiner Aktion und die „Filu“-Betreiber über das große Interesse bei der gleichzeitigen Wiedereröffnung des Klettergartens nach den folgenschweren Stürmen im vorigen Herbst.



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