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Leo ist zurück in Lexgaard : Happyend für Hund und Herrchen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ende Januar verschwand in Lexgaard (Kreis Nordfriesland) der Schweizer-Sennen-Rüde Leo – vermutlich wurde er gestohlen. Nun setzten Unbekannte das Tier aus.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Lexgaard | Genau eine Woche lang war Leo verschwunden. Unbekannte hatten den Rüden in der Nacht auf Dienstag, 28. Januar, von einem Grundstück am Remper Weg nahe der L 301 erst angelockt und dann gestohlen (wir berichteten). Nun haben die Hundeentführer offenbar kalte Füße bekommen – ein Zeuge berichtet, dass ein Lieferwagen das Tier am Dienstagmorgen unweit seines Zuhauses ausgesetzt haben soll. Seit zwei Tagen ist der Schweizer-Sennen-Hund jetzt wieder bei seinen Besitzern in Lexgaard.

„Ich hatte schon ehrlich nicht mehr damit gerechnet, dass wir ihn wiedersehen“, gibt Gerhard Hoffmann offen zu. Umso größer ist jetzt die Freude, dass Leo wieder zurück auf dem heimischen Hof ist. Der viereinhalb-jährige Rüde ist der Familie ans Herz gewachsen. „Auch meine erwachsenen Kinder haben Leo vermisst. Alle sind froh über den glücklichen Ausgang dieser Sache.“ Den Diebstahl kann sich Gerhard Hoffmann, der seit 2010 auch Bürgermeister von Lexgaard ist, nicht erklären: „Der einzige Grund für die Tat könnte sein, dass man Leo als Zuchttier benutzen wollte.“ Auch ein Streich unter Nachbarn kommt für ihn nicht infrage. Doch der Aufwand, den die Täter für den Diebstahl betrieben, will nicht so recht zur Rückgabe des Tieres passen. „Wahrscheinlich ist der öffentliche Druck zu groß geworden“, mutmaßt der 63-Jährige. Und in der Tat: Kurz nach dem Verschwinden von Leo wurde ein ähnlicher Hund in Flensburg gesichtet und über Facebook schnell die Verbindung nach Lexgaard geschlagen. Auch über die Kreisgrenze hinaus war der Fall Leo von Tierfreunden registriert worden.

Bei der Polizei in Leck wundert man sich derweil über den Ausgang der Hundeentführung. Ungewöhnlich sei es, dass die Diebe den Hund wieder ausgesetzt hätten – ob dies nun ein Zeichen dafür ist, dass es sich nicht um professionelle Täter handelt, könne man aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Bisher wären solche Überlegungen reine Spekulation“, heißt es von Seiten der Beamten. Noch werde in der Sache „Leo“ ermittelt. Daher ist die Polizei Leck für Hinweise zu Fahrer oder Insassen des Lieferwagens, der den Schweizer-Sennen-Hund am Dienstagmorgen gegen 6.50 Uhr im Bereich Karlum, Süderstraße, ausgesetzt haben könnte, dankbar (04662/891260).

Nicht nur in Lexgaard bei Familie Hoffmann, sondern auch im Netz ist die Freude über Leos unerwartete Rückkehr groß: „Na Gott sei Dank, und hoffentlich ohne Schäden. Sende ihm eine extra Portion Streicheleinheiten“, gab sich eine Nutzerin auf der Facebook-Seite vom Nordfriesland Tageblatt erleichtert.

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