Handys und Eltern nicht erwünscht

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Mit einem Überraschungsprogramm sorgten die Organisatoren der Jugendfreizeitwoche für tolle Erinnerungen

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25. Juli 2014, 12:26 Uhr

Zum festen Sommerferien-Programm beim TSV Süderlügum zählt seit einigen Jahrzehnten stets die beliebte Jugendfreizeitwoche in der Haidburg im Süderlügumer Forst. Wegen des späten Ferientermins waren dieses Mal nur 19 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren dabei. Diese hatten aber besonders viel Spaß, zumal von dem sieben-köpfige Betreuer-Team unter der Leitung von Simon Kuhn wieder tolle Aktionen vorbereitet waren. Wegen des Überraschungs-Effekts wurden die aber erst immer beim Tages-Appell nach Glockenklang bekannt gegeben. So gab es neben den Möglichkeiten Tischtennis, Federball oder Volleyball zu spielen auch eine Schnitzeljagd durch den Wald. Passend dazu stand auf dem Mittagsspeiseplan dann auch Schnitzelessen.

Das heiße Sommerwetter nutzte die Gruppe, täglich zum Süderlügumer Freibad zu radeln, um sich dort in den Fluten abzukühlen. Weiterhin wurden T-Shirts bemalt. Diese galten als Einheitsdress für die Tagesfahrt mit dem Bus in den Hansa-Park, den die Mädchen und Jungen besonders genossen. An einem anderen Tag wurden vier Gruppen gebildet, die nach nur dreistündiger Vorbereitung selbst kreierte und ausgedachte Sketche im „Zirkus Haidburg“ aufführten. Sie waren mit so viel Begeisterung bei der Sache, dass sie vor lauter Lachen manches Mal kaum ein Wort hervor brachten. Besonders gut gefiel wegen der Hitze auch die Wasserschlacht rund um die Haidburg. Ein großen Leinentuch war nach eigenem Entwurf von den Kids selbst als Plakat für das Jahr 2014 bemalt und von allen unterschrieben.

Die Förderung von Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn seien besonders wichtige Aspekte der Jugendfreizeit, so Simon Kuhn. Dazu gehören auch Pflichten, wie Küchendienst, abwaschen per Hand oder aufräumen, was auch immer sehr gut klappte, wie die Betreuer bestätigten. Während dieser Wochen ist das Lager nicht nur elternfreie Zone, sondern auch medienfrei, „denn es gibt weder Fernsehen, Handys, Gameboys oder ähnliches“, schmunzelte Simon Kuhn. Er hatte selbst schon als Kind die Jugendfreizeiten mit gemacht und ist nun seit drei Jahren verantwortlicher Leiter. Die Woche opfert er gerne dafür, wie er betonte. Sein besonderer Dank galt den vielen Sponsoren für die finanzielle und materielle Unterstützung. „Ohne deren Hilfe könnten wir diese Freizeit nicht so kostengünstig für die Kinder gestalten.“ Als Abschlussveranstaltung der erlebnisreichen Tage gab es für die Kinder ein Grillen, Disco mit Mini-Playback-Show und eine Nachtwanderung.



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