zur Navigation springen

Handwerkliches Geschick wie zu Rungholt-Zeiten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 21.Jun.2016 | 13:06 Uhr

Auf einer Reise in die Vergangenheit ist die dänisch-friesische Risem-Schölj zurzeit im Ortsteil Risum. „Rungholt“ oder „Nordfriesland vor 1000 Jahren“ heißt das Thema einer Projektwoche, in der die Schüler unter Anleitung von Schulleiter Jörgen Jensen Hahn und seines Kollegiums versuchen nachzuempfinden, wie die Menschen im sagenumwobenen Rungholt einst lebten. Rungholt, heißt es, sei ein Ort auf der ehemaligen Insel Strand vor der nordfriesischen Küste gewesen, die in der „Großen Mandränke“ 1362 untergegangen ist. Rungholt ist seither Bestandteil des Unterrichts geworden. Und weil vage Berichte über diesen untergegangenen Ort neugierig machten und das Thema Rungholt auch in Liliencrons Ballade „Trutz blanke Hans“ sowie in Kunst, Literatur und Musik allgegenwärtig blieb, hielt es sich auch geradezu hartnäckig im schulischen Lehrplan. In den ersten drei Tagen der Projektwoche stand bislang nicht nur die friesische Sprache im Fokus des Programms. „Meine Schüler sollen auch versuchen, sich ein wenig in das Leben der Vorfahren hinein zu versetzen“, sagt Jörgen Jensen Hahn. So sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wenn es darum ging, einen Korb zu flechten, Bogen zu schnitzen (siehe Foto), Bern- und Speckstein zu schleifen. Finale der Projektwoche ist am Freitag. Dazu sind die Eltern eingeladen, denen präsentiert wird, was in der Projektwoche hergestellt, entdeckt und erlebt wurde.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen