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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 03:22 Uhr

Handwerk lässt Gemeindekasse klingeln

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Für das laufende Jahr zeichnet sich in Risum-Lindholm ein Jahresüberschuss von geschätzten 700 000 Euro ab

von
erstellt am 06.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Nicht schlecht! Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Hauke Christiansen die finanzielle Situation der Gemeinde. Die Zahlen zur Zwischenbilanz hatte Sven Mathiesen, Verwaltungsfachangestellter vom Amt Südtondern, geliefert. Sein Fazit: Nach einem liquiden Plus aus dem Vorjahr von 1,2 Millionen Euro zeichnet sich auch für 2013 ein Jahresüberschuss von etwa 700 000 Euro ab.

Nach den Worten des Bürgermeisters basieren die positiven Ergebnisse auf der starken Wirtschaftskraft der Gemeinde, wie sie vor durch das Gewerbesteueraufkommen zum Ausdruck kommt. Christiansen: „Die Gewerbesteuer ziehen wir nicht nur aus den Windparks, sondern vor allem auch aus unserem gut florierenden Handwerk.“

Für die 9. Änderung des Flächennutzungsplans beschloss die Gemeindevertretung Entwurf und Auslegung. Hierbei geht es um die Fortschreibung des Regionalplans, nach der sich die Windeignungsfläche des Bökingharder Windparks um „Fläche 260“ erweitert und Raum für zwei weitere Windräder bietet.

Nachdem die Wohngebiete Bende-Bendsen-Wäi ausverkauft und am Meelenwäi nur noch acht Grundstücke zu haben sind, wird zwischen der Risumer Kirche und der Deezbüller Straße die Erschließung eines neuen Wohngebiets mit etwa 30 Bauplätzen geplant. Für die planungsrechtlichen Voraussetzungen wurde die Aufstellung einer 10. Änderung des F-Plans und des B-Plans 26 beschlossen. Im Norden der Gemeinde soll entlang der Dorfstraße eine bestehende Baulücke durch die Bebauung von drei, vier Wohnhäusern geschlossen werden. In der Gemeinde besteht nach den Worten des Bürgermeisters anhaltende Nachfrage nach Bauland.

Wie Bürgermeister Christiansen berichtete, steigt in der Gemeinde das Interesse an einer Breitbandversorgung. „Kann ich nicht auch noch ran?“, heißt es mehrfach von spät Entschlossenen. Im Norden der Gemeinde seien Klockries und Wegacker bereits angeschlossen. Gegen Ende des Jahres sollen alle Hausanschlüsse stehen.

Weitere Nachrichten: Die Bauarbeiten an der Krippe, in der zehn Plätze eingerichtet werden sollen, haben begonnen. Die Gemeindevertretung vergab Aufträge mit einem Volumen von 210 000 Euro.

Die Zahl der Hundehaufen sei immer noch ärgerlich groß. Von der Gemeinde angebotene „Ködel-Beutel“ würden nicht angenommen.

Das Regenwasser-Rückhaltebecken am Bende-Bendsen-Wäi ist fertiggestellt.

In Kürze soll eine Verkehrsschau stattfinden. An der Offenen Ganztagsschule (OGS) für die beiden Grundschulen wird sich die Hälfte der Schüler und Schülerinnen beteiligen. Angeboten werden unter anderem Essen, Kurse und Hausaufgabenbetreuung.

Über die Höhe des Kindergartenbeitrages soll in Kürze beraten werden. Die Kommunalwahl wurde für gültig erklärt.

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