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Neues Bewegungsbad : Hälfte des Weges ist geschafft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Rund 150 000 Euro sind bisher für die Sanierung des Bewegungsbades im Klinikum Niebüll eingegangen

Die Finanzierung der Sanierung des maroden Bewegungsbades im Klinikum Niebüll nimmt Fahrt auf. Die Hälfte der 300 000 Euro teuren Maßnahme ist dank zahlreicher Spenden und Zusagen zur Hälfte finanziell abgesichert. Der an Eigenmitteln klamme Krankenhausträger übernimmt 50 000, der Krankenhausförderverein 60 000, die Stadt Niebüll 15 000 und die Gemeinde Risum-Lindholm 10 000 Euro. Mit Kleinspenden ab fünf Euro, die zusammen 12 300 Euro erbrachten, kamen bisher 147 300 Euro zusammen. Mit einem Scheck über 2500 Euro erhöhte der Bürgerwindpark Sprakebüll die Finanzierungssumme am Wochenende auf jetzt 149 800 Euro. Damit signalisieren weite Kreise von Bürgern und Ein richtungen im Einzugsbereich der Klinik, wie sehr auch sie ein wieder intaktes Bewegungsbad begrüßen. Es könne ja jeder einmal in den Genuss dieser therapeutischen Anlage kommen – „und nicht in eine ferne Reha müssen“, wie Karl-Heinz Schmidt anklingen ließ.

Der Vorsitzende des Fördervereins und der Leiter der Krankenhausverwaltung Christian Volquardsen wiesen auf die Notwendigkeit des Bades hin, das Chirurgie, Orthopädie, Geriatrie und innere Medizin für die Wiederherstellung ihrer Patienten ebenso dringend brauchen, „wie Station vier für’s Babyschwimmen.“ Ralf Wauer, Technischer Leiter im Hause, listete auf: 120 000 Euro kostet das Bad, 65 000 die Technik und 115 000 weitere Maßnahmen wie Bau- und Lüftungsarbeiten. Es sei vorgesehen, das Bad um je einen Meter länger und breiter anzulegen, so dass sich sein Volumen fast verdoppelt und im 36 Grad warmen Wasser künftig Platz für sechs Patienten (bisher vier) wäre.

Den Sprakebüller Spendenscheck nahm Fördervereinsschatzmeister Werner Laabs entgegen. Überreicht wurde er im Beisein von Bürgermeister Richard Nissen von der Geschäftsführung des Windparks mit Hans Christian Andresen, Klaus Fries und Volker Clausen-Hansen. Christian Volquardsen nahm die Gelegenheit wahr, allen Sponsoren und Spendern an dieser Stelle herzlich zu danken. Doch: noch ist ein gutes Stück Weges bis zur vollen Finanzierung zurückzulegen. Karl-Heinz Schmidt und seine Mitstreiter aus dem KKH-Förderverein setzen auf weitere Spendenbereitschaft.




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