Gutes tun als Vorsatz

autorenbild

von
05. Januar 2015, 15:05 Uhr

Mit dem Rauchen aufhören, weniger essen, mehr Sport treiben, sparsamer sein – zum Jahresbeginn werden stets die gleichen Vorsätze gefasst. Darf es diesmal auch ein bisschen mehr sein? Wie wäre es mit dem Ziel, mehr Geld auszugeben – und zwar für Fleisch. Massentierhaltung ist mies, da sind sich alle einig. Doch das abgepackte Schnitzel wird trotzdem lieber beim Discounter gekauft, weil es dort so schön günstig ist. Der Handel mit Biofleisch stagniert, weil dies seinen Preis hat. Es ist richtig, artgerechte Tierhaltung ist ein Luxus, den sich Verbraucher und Produzenten auch leisten können müssen. Doch die Menge entscheidet. Ein Sonntagsbraten dürfte drin sein, wenn in der Woche häufiger nur Gemüse dran ist. Ein Stück Fleisch entstammt einem Lebewesen, dessen Wertschätzung die Tierhaltung widerspiegelt. Und Gutes tun, hat seinen Preis.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen