Leck : Gute-Laune-Musik und Parkidylle

Die Stimmung auf der Tanzfläche war den ganzen Abend über ausgelassen.
Die Stimmung auf der Tanzfläche war den ganzen Abend über ausgelassen.

Die Open-Air-Saison ist eröffnet: Zahlreiche Besucher feierten bei der ersten Augarten-Party des Jahres.

shz.de von
04. Juni 2018, 06:00 Uhr

„Wir sind heiß, wir sind schön – und so heißen wir auch“, sagten die drei sympathischen Jungs aus Risum-Lindholm. Sie hatten ihr ganzes Repertoire mitgenommen: ihren einzigen aufgenommenen Titel „Komma lecker“. Mit diesem Ballermann-Song holten sie die jungen Leute auf die Tanzfläche und sorgten für reichlich Stimmung bei der ersten, sehr gut besuchten Augartenparty des Jahres.

Der Bürgerfestverein hatte DJ Steve verpflichtet, die Open-Air-Saison zu eröffnen. Dieser präsentierte „Musik aus der Dose“ ganz nach dem Motto „Back to the roots“. Musikalisch ging es quer durch die 90er Jahre, Gute-Laune-Musik rund um die Jahrtausendwende wurde aufgelegt und selbst Udo Jürgens „Best off“ aus noch früheren Zeiten fand Gehör.

DJ Steve ließ dank seiner Kostümierung schließlich Franky Gee von der Eurodance Band „Captain Jack“ wieder auferstehen. Die Partygänger amüsierten sich bei lauschigen Temperaturen im idyllischen Park. Auffällig war, dass die jüngere Generation mehr vertreten war, als die Menschen im reiferen Alter. Alle feierten gemeinsam und demonstrierten ein friedliches Nebeneinander. Die Chips-Wechsel-Buden registrierten zahlreiche Urlauber. „Die Gäste fragten nach, wie das Bezahlen an den Imbissständen bei uns funktioniert“, erklärte Renate Erichsen. Kostenloser Eintritt? Das, was für die Einheimischen längst zur Gewohnheit geworden ist und nur noch selten honoriert wird, verwunderte und erfreute die Urlauber zugleich. Die Fäden in der Hand hatte Gerd Komander an diesem Abend. Der 2. Vorsitzende blickte zufrieden in die Runde: „Der Park ist richtig schön voll, die Leute sind gut drauf und sie bleiben lange.“ Im Getränkepilz halfen dieses Mal eine Feuerwehrfrau und drei Feuerwehrmänner aus. Sie können also nicht nur Feuer löschen, sondern im privaten Bereich auch den Durst der Feiernden. Für diese tatkräftige Unterstützung dankte Gerd Komander: „Das hat uns sehr geholfen, weil wir personell schwach besetzt waren“. Last not least kam ein neuer Stand gut an: Baklawa, Falafel oder Kebe nayee warteten darauf, verspeist zu werden. Das Aktiv-Team der Flüchtlingshilfe bot wohlschmeckendes Fingerfood aus Syrien an, mit dem Spenden eingenommen werden konnten.

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