Saisonstart : Gut vorbereitet auf den Wettkampf

Ein Wechsel präzise ausgeführter Figuren: die Formation Move It Up.
Ein Wechsel präzise ausgeführter Figuren: die Formation Move It Up.

Die Tanzformation „Move It Up“ startet mit neuem Outfit und neuer Choreografie bei den Norddeutschen Meisterschaften in Bremen in die Saison.

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28. Mai 2015, 12:00 Uhr

Die von Sonja Stümer trainierte Tanzformation „Move It Up“ startet in die neue Saison. Vor knapp einem Jahr wurde sie im italienischen Nobelbadeort Cervia an der Adria bei den erstmals im HipHop und Videoclip ausgetragen Welttitelkämpfen Weltmeister. Am Wochenende stehen nun die Norddeutschen Meisterschaften in Bremen bevor. Dort geht es zunächst um den norddeutschen Titel und damit um den Verbleib in der Europaliga. „Danach sehen wir weiter“, sagt Sonja Stümer, die mit ihrer Girltruppe die Vorbereitungen abgeschlossen hat.

Die Choreografie für die Saison 2015 steht. Obwohl sich in jüngerer Zeit Videoclip und HipHop stilistisch einander genähert haben, bleibt die Niebüller Formation bei ihrer Stärke, dem Videoclip. Allerdings hat sie diese Stilart weiter aufgepeppt – mit schnellen Bildwechseln, mit 39 Bildern in der Zeitvorgabe von drei Minuten und vor allem mit mehr Power. Kurzum haben die Mädels von Sonja Stümer ihren VC weiter perfektioniert und sind die aktuell schneller gewordenen Tempi in der Musik mitgegangen.

„Move It Up“ startet mit 16 Tänzerinnen in diese Saison, darunter zwei Neulingen, und zum mittlerweile elften Mal bei den „Norddeutschen“. Der Saisonauftakt bringt gleichzeitig Hinweise auf die Standards der Konkurrenz, die, wie Sonja Stümer schätzt, alles in allem stärker geworden ist. „Die haben keineswegs geschlafen und uns genau studiert.“

Die Niebüller Girls haben sich auch farblich verändert und sind von der schwarz-roten Kombination zum klassischen Schwarz-Weiß gewechselt. Schwarzweiß sei modisch nicht nur „en vogue“. „Es lässt sich in dieser Kombination viel mehr machen“, tippt die Trainerin auf Armbewegungen, schnelle Wechsel und präzise ausgeführte Bewegungen an. Die Choreografie wird bestimmt von Pop, Rock, Black Music und Dance Hall. Sonja Stümer sieht die Vorbereitungen als beendet an. Sie verliefen allerdings angesichts des gewachsenen Konkurrenzdrucks noch intensiver als bisher. Dennoch sei das „Betriebsklima“ gut und wie üblich bestimmt von einem spürbaren Knistern, von Leistungsdruck und banger Erwartung – von üblichem Lampenfieber. Neun Monate Vorbereitung und hartes Training fordern ihr Ergebnis. Die Norddeutschen Meisterschaften in Bremen bringen Antworten und eine erste Standortbestimmung.

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