zur Navigation springen

Wechsel : Gut gelandet: Erste Wahl war der Charlottenhof

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Vielfältige Aufgaben erwarten die neue Absolventin des Freiwilligen Kulturellen Jahres (FKJ). Die gebürtige Hessin Eva Groher freut sich darauf.

Innerhalb einer Woche haben sich für Eva Groher gleich drei Dinge verändert: Sie ist amtlich bestätigte Einwohnerin der Gemeinde Klanxbüll, neue Absolventin des Freiwilligen Kulturellen Jahres (FKJ) im Klanxbüller Charlottenhof und soeben 19 Jahre alt geworden. Die gebürtige Hessin freut sich, dass es mit ihrer Bewerbung im Kulturhof geklappt hat: „Der Charlottenhof war von Anfang an mein bevorzugtes Ziel.“ Zusagen bekam sie unter anderem auch von namhaften Kultureinrichtungen in Berlin, aber der Vierkanthof punktete vor allem mit einem breiten Feld der anstehenden Aufgaben. Und auch menschlich lag die Klanxbüller Einrichtung ganz vorn: Während ihr in Berlin Standardfragen wie „was zeichnet sie für diese Stelle aus“ gestellt wurden, ging es in Nordfriesland unkonventioneller zu. „Wir haben im Vorstellungsgespräch total viel gelacht, und ich habe mich gleich zuhause gefühlt“, berichtet Eva Groher.

Vor allem die Möglichkeit, bei Veranstaltungen aktiv mitwirken zu können und wirklich in jeden Arbeitsbereich reinschauen zu dürfen, gefällt der neuen FKJ-lerin: „Hier bin ich nicht nur zum Kaffee kochen.“

In einem zweiwöchigen Praktikum vor dem kulturellen Jahr konnte sie bereits erste Erfahrungen sammeln, Kontakt zu Künstlern aufnehmen sowie Mitarbeiter kennen lernen.

Vor der Herausforderung, allen Anforderungen gerecht zu werden und Künstlern wie Gästen alle Wünsche zu erfüllen, hat sie Respekt, jedoch keine Angst. Das Jahr soll als Vorbereitungszeit für das anschließende Studium gelten, da möchte die 19-Jährige gerne Kulturwissenschaften in Potsdam studieren. Ein Studiengang, für den es jährlich nur 30 Plätze gibt. Einen davon möchte auch Tamara Colicelli ergattern, die derzeit Abschied von dem Charlottenhof und ihrer Zeit als FKJ-lerin nimmt. Sie habe in dem einen Jahr sehr viel gelernt und viele tolle Menschen kennengelernt, bilanziert sie. Da sie sich zunächst eine Auszeit gönnen und für drei Monate nach Südafrika gehen möchte, wird sie sich ebenfalls erst 2014 – und somit zeitgleich mit Eva Groher – um einen der heiß begehrten Studienplätze bewerben.

Dass mit Eva Groher auch im 11. Jahr der Posten des freiwilligen kulturellen Jahres im Charlottenhof weiblich besetzt wird, ist eher ein Zufall, als Absicht. „Wir hätten gerne auch einmal einen männlichen Bewerber eingestellt“, berichtet Bärbel Nissen-Schütt. Aber wichtiger als das Geschlecht ist, dass der Bewerber ins Team passt und dass sei bisher nicht der Fall gewesen. „Ich denke, in dem Alter sind Frauen kommunikationsfähiger, das ist sehr wichtig“, sagt Carola Steltner, die im Infozentrum Wiedingharde arbeitet. Sie absolvierte selber ein kulturelles Jahr im Charlottenhof und hilft immer noch gerne dort aus.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 04.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen