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Neue Feuerwache in Risum : Günstiger als geplant

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Aufgrund der Kostenersparnis stellt die Gemeinde Risum-Lindholm dem Krankenhaus-Förderverein 10.000 Euro für die Sanierung des Bewegungsbades bereit.

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erstellt am 03.Dez.2013 | 17:42 Uhr

„Dieser Bau bedeutet Motivation für unsere Arbeit.“ Mit diesen Worten dankte Risums Wehrführer Georg Mahrt der Gemeinde Risum-Lindholm für das neue Feuerwehrgerätehaus, das in Rekordzeit von gut einem halben Jahr auf dem Grundstück der bisherigen Feuerwache errichtet und nun eingeweiht wurde.

Bürgermeister Hauke Christiansen äußerte sich froh darüber, der Risumer Ortswehr ein in allen Belangen gelungenes Haus übergeben zu können. Obwohl noch einige Handwerkerrechnungen ausstehen, sei abzusehen, dass die Bausumme deutlich unter dem Kostenvoranschlag von 642 000 Euro liegen wird. „Die Hamburger können noch was von uns abhaben, um ihre Elbphilharmonie fertig zu stellen“, scherzte er. Kein Scherz ist freilich, dass die Gemeinde dem Krankenhaus-Förderverein aus der Baukostenersparnis 10 000 Euro zur Verfügung stellen wird, damit das Bewegungsbad im Klinikum saniert werden kann. Bekanntlich ist dort von Kosten in Höhe von 300 000 Euro die Rede. „Wir möchten mit unserer Spende den Anstoß dazu gegeben, dass andere Gemeinden unserem Beispiel folgen“, sagte Christiansen.

Der Bürgermeister dankte der Architektenbüro-Gemeinschaft Limbrecht, Böckenholt, Horstmann, den Handwerkern und Amtstechnikerin Anke Gramke (Bauaufsicht) für gute Arbeit.

Die neue Feuerwache ist in der 125-jährigen Geschichte der Freiwillen Feuerwehr Risum das bisher größte Bauvorhaben. Bis in die 1960er Jahre diente ein Schuppen für die Unterbringung des „Feuerwehrautos“. 1965 wurde der Schuppen durch einen Neubau an der Dorfstraße 77/Ecke Steege ersetzt und 1980 um einen Mannschaftsraum erweitert.

Die neue Feuerwache besteht aus drei Fahrzeugboxen, die über automatisch bedienbare Tore zu öffnen sind, dem Mannschafts- und Unterrichtsraum, einem Umkleideraum, Herren- und Damentoilette, Dusche und Küche – das alles nach geltenden DIN-Vorschriften und Vorgaben der Unfallkasse.

Wehrführer Georg Mahrt grüßte zur Einweihung Feuerwehrkameraden aus der Gemeinde und Nachbarschaft, Ehrenmitglieder, Feuerwehrführer sowie Vertreter aus der Verwaltung, Gemeinde, der Kirche, örtlicher Vereine und der Nachbarschaft. Aus ihren Reihen wurden der Feuerwehr Grüße und Glückwünsche übermittelt.

Während der Bauzeit waren Fahrzeuge und Gerät bei Sönke Johansen untergebracht. Anke Gramke: „Wir mussten uns mit dem Bau beeilen. Bei einem frühen Wintereinbruch mit eisigen Temperaturen hätten wird Probleme bekommen.“ Es ist jedoch alles gut gegangen. Ihre „Feuertaufe“ hat die neue Feuerwache auch schon hinter sich – allerdings eine ohne Feuer: beim Orkan „Christian.“

 

 

 

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