zur Navigation springen

Grünstrom-Event: 5000 Besucher sollen nur der Anfang sein

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Farbe Grün bestimmte zwei Tage lang das Geschehen auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots, das sich jetzt Green-Tec-Campus nennt und auf gutem Weg ist, Dienstleister für neue Energien zu werden. Der Campus, die Energie des Nordens GmbH und der Bundesverband Windenergie hatten am Wochenende über 5000 Besucher zu Gast. Der Landesverbandsvorsitzende Reinhard Christiansen und Marten Jensen, Sprecher der Veranstalter, waren selbst von der enormen Resonanz auf das „Grünstrom-Event“ angetan und sich darüber einig, dass sich weitere Veranstaltungen in dieser Richtung lohnen. Zur Eröffnung kamen mehr als 200 Besucher, am Sonnabend 1500 und Sonntag weitere 3500. Auf alle Fälle sei das schon mal ein verheißungsvoller Auftakt gewesen, waren sich die beiden einig. Ihr Ziel bleibt klar abgesteckt. „Wir wollen die Mängel im Bewusstsein der Menschen reduzieren“, sagte Reinhard Christiansen. „Es könnte mehr sein, was sich auf der Straße mithilfe umweltfreundlicher Energie bewegt“, sagte Marten Jensen mit Blick zu den 25 Fahrzeugen 15 verschiedener Typen, die auf dem Campusgelände aufgereiht standen. Beide hatten noch den Aufruf von Energiewende-Minister Robert Habeck im Ohr: „Lasst uns den Strom auf die Straße holen.“

Es werde in der Tat noch viel zu tun sein, um das Elektro-Auto populär zu machen, meinte Christiansen, der selbst ein solches Auto fährt und „zwischen zwei Steckdosen“ immerhin 350 Kilometer schafft. Womit er auch Anreize ansprach und sich dabei auf mehr E-Tankstellen, den noch zu hohen Fahrzeug-Anschaffungspreis, leistungsstärkere Akkus und die Anschaffungsprämien bezog.

Beide Herren empfanden den Enge-Sander Grünstrom-Event als eine Art Aufbruchstimmung und einen kräftigen Schub, den fossilen Energieträgern den Kampf anzusagen – der Umwelt und womöglich irgendwann auch dem Geldbeutel zuliebe.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen