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Nordfriesland Tageblatt

21. September 2017 | 07:16 Uhr

Großer Empfang im neuen Gerätehaus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auch Vereine dürfen das neue Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr nutzen

Anlässlich der Einweihung des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Enge-Sande gaben die Gemeinde und ihre Wehr in ihrem neuen Gebäude einen Empfang für 180 geladene Gäste. Die Öffentlichkeit war eingeladen, am nächsten Nachmittag den „Tag der offenen Tür“ wahrzunehmen. Die Teilnehmer am Festakt wurden während ihres Eintreffens vom Feuerwehrmusikzug Langenhorn musikalisch begrüßt, bevor Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen alle Anwesenden – ausnahmsweise einmal auf Hochdeutsch – willkommen hieß.

Während der gesamten Veranstaltung wurden von Klaus Gilde zusammengestellte Fotos aus der Bauphase der Halle auf eine große Leinwand projiziert. Einleitend zeigte der Bürgermeister den baulichen Werdegang des Hauses auf, welches das alte, 1971 fertiggestellte, den Anforderungen einer modernen Feuerwehr aber nicht mehr genügende Feuerwehrgerätehaus ablöst. „Die Freiwillige Feuerwehr Enge-Sande“, führte das Gemeindeoberhaupt aus, „hat sich – auch vor dem Hintergrund einer immer stärker werdenden und sehr aktiven Jugendwehr – schon seit vielen Jahren um eine Verbesserung der räumlichen Situation bemüht.“ Dankbar sei er dafür, dass niemals Forderungen gestellt worden seien, die sich die Gemeinde finanziell nicht hätte leisten können. Angedacht, aber wieder verworfen habe man einen Anbau ans alte Gerätehaus, später auch den Erwerb per Erbpacht eines Gebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Marinemunitionsdepots. Im Januar 2014 habe man sich entschlossen, gegenüber des Sportler- und Jugendheims ein neues Gerätehaus zu errichten.


Budget reichte auch für Möbel und Außenanlagen


Der erste Spatenstich fand am 6. Juni 2015, das Richtfest am 14. Oktober statt. „Möglich wurde dies nur, weil alle an einem Strang zogen,“ sagte Bürgermeister Thomsen. Für die Realisierung des Bauvorhabens habe man 620  000 Euro in die Hand genommen und davon auch das Mobiliar und die Außenanlagen des Gerätehauses bezahlen können. Das neue Gebäude dürfe auch von ortsansässigen Vereinen genutzt werden, um das überlastete Sportlerheim zu entlasten.

Auf einer Grundfläche von insgesamt 400 Quadratmetern umfasst das neue Feuerwehrgerätehaus eine Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge, einen großen Schulungsraum, Umkleideräume, sanitäre Anlagen und ein Büro.

Bei der Übergabe des knallroten, symbolischen Schlüssels wanderte dieser von der Architektin Inke von Dobro-Wolski über den Bürgermeister Thomsen und Gemeindewehrführer Carsten-Peter Carstensen zum Ortswehrführer Hermann Friedrichsen. Der Gemeindewehrführer brachte seine Freude über das gute Gelingen des Bauvorhabens zum Ausdruck und dankte allen Personen, Firmen und Behörden, deren Mithilfe zu dem Erfolg beigetragen habe. Namentlich hervor hob er in diesem Zusammenhang Bernd Boysen, Chef der örtlichen Zimmerei und Sägerei, der durch effektive Hilfe bei der Planung, kostenlose Bereitstellung von Maschinen und Fahrzeugen den Bau der Halle in herausragender Weise uneigennützig unterstützt habe, und den amtierenden Jugendwart, Zimmerermeister Jan Gregersen, durch dessen Einsatz bei der Bauaufsicht die Gemeinde Tausende Euros gespart habe.

Als Ehrung für ihre Verdienste bekam Bernd Boysen eine vom Landesfeuerwehrverband ausgestellte Ehrenurkunde und die Plakette „Partner der Feuerwehr“. Jan Gregersen bekam einen Gutschein. Ein weiterer Dank galt den Frauen, die ehrenamtlich die Grundreinigung des neuen Gebäudes durchgeführt hatten. Die Glückwünsche und Geschenke gab es außerdem von benachbarten Ortswehren und dem Ortskulturring.

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