Großer Andrang bei den Gottesdiensten

Mit der Zeitmaschine nach Bethlehem ging es in Stadum.
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Mit der Zeitmaschine nach Bethlehem ging es in Stadum.

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26. Dezember 2014, 13:42 Uhr

Wie alle Gotteshäuser in Südtondern war am Heiligabend auch das Kirchenhaus in Stadum gefüllt. Warum feiern wir Weihnachten? Warum schenken wir etwas? Diesen Fragen gingen drei Jugendliche nach und reisten mit einer „Zeitmaschine“ nach Bethlehem. Wie war es in der Nacht, als Jesus geboren wurde? Die Weihnachtsgeschichte spielten Kinder im Alter zwischen fünf und 19 Jahren nach, die Bianka Kirchoff mit ihnen eingeübt hatte. Bei den Kirchgängern kamen spätestens jetzt Weihnachtsgefühle und Weihnachtsfreude auf.

Auch in der Christuskirche in Niebüll waren die Gottesdienste an Heiligabend gut besucht wie nur selten im Laufe des Jahres. Die Niebüller Küsterin Gudrun Karstens-Fischer zählte 300 Besucher. „Ihr Kinderlein komm“: Dem Text dieses Weihnachtsliedes hatten vor allem eben die Kinder lebhaft Inhalt gegeben. Schüler der Alwin-Lensch-Schule führten ein Krippenspiel auf. Ihre Stimm(ch)en reichten leider nicht weit genug ins Kirchenschiff hinein. Doch jeder Erwachsene wusste, worum es ging, wurde ihre Geschichte doch auch von Pastor Dr. Christian A. Winter erzählt und war zu Hause im Lukas-Evangelium nachzulesen.

Gut besucht war auch die Einkaufsmeile in Niebüll: Das geschäftige Treiben hielt in den Tagen vor dem Fest ungebrochen bis in die späten Vormittagsstunden des Heiligen Abends an, um zu Geschäftsschluss schlagartig abzuebben. Stimmen aus der Geschäftswelt zufolge sei es wohl wieder ein gutes Weihnachtsgeschäft gewesen – und auf dem gewohnt hohen Level, wie HGV-Geschäftsführer Holger Jessen erklärte.

Auch mit dem Weihnachtsmarkt sei der HGV zufrieden gewesen, der in seinen letzten Stunden noch einmal voll belebt war.



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