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Nordfriesland Tageblatt

23. November 2017 | 06:49 Uhr

Großeinsatz für die Natur

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

300 Sträucher pflanzten Freiwillige unter Anleitung des Naturschutzvereins in der Nähe des Ochsenweges

von
erstellt am 17.Apr.2014 | 13:00 Uhr

Der Naturschutzverein Südtondern (NSVS) war dieser Tage sehr aktiv. Eine Gruppe Freiwilliger pflanzte auf den vereinseigenen Flächen in der Gemarkung Schardebüll rund 300 Sträucher, darunter Weißdorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Schneeball, Hasel, Wildapfel und -birne.

Gemeinsam mit der Revierförsterei Langenberg startete der NSVS im Ortsteil Enge der Gemeinde Enge-Sande nahe des Ochsenweges einen Frühjahrsarbeitseinsatz. Dabei ging es den Naturfreunden darum, die im Jahre 2003 von Enger Bürgern geschaffene Streuobstwiese zu vervollständigen. Dazu merkte der aktiv beteiligte Forstamtsrat i.R. Jürgen Lorenzen, bekannt als langjähriger Leiter der Försterei Langenberg und somit Vorgänger des amtierenden Chefs der staatlichen, multifunktional tätigen Einrichtung, Jörn-Hinrich Frank, an: „Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum, insbesondere für Vögel und Gliederfüßler wie Insekten und Spinnen. Daneben nehmen sie mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen, Blühzeiten sowie ihrer Herbstfärbung auch eine landschaftsgestalterische Funktion wahr.“

Lorenzen erinnerte daran, dass im Rahmen des Naturschutz- und Aufforstungsprojekts „Klinger Moos/Enge Berg“, ein Vorhaben der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, seit 2003 auf vier Obstwiesen etwa 100 Obstbäume angepflanzt wurden, wobei man bewusst auch auf alte Regionalsorten wie „Altländer Pfannenkuchenapfel“, „Roter Gravensteiner“ „Holsteiner Cox“ oder die Birne „Lübecker Sommerbergamette“ zurückgegriffen habe.

Zu dem jüngsten Frühjahrsarbeitseinsatz, an dem einmal mehr auch Gerd Oldigs als Vorsitzender des NSVS tatkräftig mitwirkte, äußerte sich Jörn-Hinrich Frank wie folgt: „Wir sind dem Naturschutzverein Südtondern mehr als dankbar für sein vorbildliches Engagement zugunsten des Schutzes und der Pflege unserer Natur. Dass es gelingt, Menschen dazu zu motivieren, in ihrer Freizeit ehrenamtlich für den Erhalt der Natur zu arbeiten, ist in heutiger Zeit wahrlich keine Selbstverständlichkeit mehr.“ Deshalb sei er von der harmonischen und effektiven Zusammenarbeit zwischen dem Verein und den Landesforsten begeistert.

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