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Nordfriesland Tageblatt

19. August 2017 | 06:00 Uhr

Konzert : Granate der gesanglichen Art

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Monique & The Jacks sorgten mit einer rasanten Hit-Auswahl für Tanzstimmung im Charlottenhof.

Neue Band, neues Glück. Monique & The Jacks überzeugten das Publikum im Charlottenhof. Hauptattraktion der Band ist die Sängerin Monique, eine echte Granate der Bühnenperformance und beim Gesang. „Die hat Pfeffer im Hintern“, kommentierte eine Kennerin der Szene. Man leidet, liebt, schreit, lacht und freut sich mit ihr, hieß es in der Ankündigung. Genauso war es: Von Beginn an dominierte Monique mit viel Witz und guter Laune.

Mit einem lauten „Proooost!“ hatte sie die Zuneigung schnell gewonnen, das wirkte ehrlich und nicht aufgesetzt. Die Band zeigte sich in bester Verfassung, die professionelle Ausrichtung der Musiker war spürbar. The Jacks setzen auf Rhythmus, starke Basseinsätze und forderndes Tempo. „Like a Hobo“, ein Song von Charlie Winston, kam da zum Start gerade recht, um die Gäste in Schwingungen zu versetzen. Ein Nummer 1-Hit, mit eigenen Akzenten verwirbelt. „Johnny Got a Boom Boom“ ein Song von der irischen Rockabilly-Musikerin Imelda May rockte den Stall, besser als das Original.

„Shake your body!“ Eine echte Rampensau, diese Monique. Mit „I follow“ kam Bewegung in den Laden; speziell jedoch als „Land of Confusion“ von Genesis Wiederauferstehung feierte. Mit dem ruhigeren Lied „Valerie“ der unvergessenen Amy Winehouse ging es locker weiter, ehe Monique & The Jacks mit Aviciis „Wake me up!“ einen echten Chartstürmer und frühere Sommer-Hymne stampfend zelebrierten. Mit „Express Yourself“ ging es in die Pause. Da tanzte dann der ganze Saal. Wenig später ging es munter weiter durch die rasante Hit-Auswahl. Moniques Bühnenshow mit viel Körpereinsatz, Charme und Erotik kam bestens an. Die Zuschauer flippten langsam, aber sicher aus.

Klassiker wie „Car Wash“ animierten zur privaten Tanzshow. Nirvanas „Smells like teenspirit“ und „Seven Nation Army“ (White Stripes) gaben der Band und dem Publikum Gelegenheit zur Selbst-Darstellung: Andreas Petalas bediente seine grüne Ibanez fabelhaft; Burkhard Malmen kam am Bass aus sich heraus, Sunny trommelte sich die Seele aus dem Leib. Mit „Don’t Stop Me Now“ (Queen) traf Monique wieder das Herz des Publikums, ehe „Viva Las Vegas“ und „Raining Men“ die Tanzwütigen ein letzte Mal herausforderte. Zwei Zugaben, viel Beifall und die Erkenntnis, dass es sich lohnt, mal eine neue Band einzuladen. Volltreffer!

Es war der letzte Konzertabend – nicht nur für die engagierte FSKlerin Eva, sondern auch der „After-Work-Reihe“, was allseits bedauert wird. Denn auch im Herbst und Winter ist die Nachfrage nach Livemusik groß. Nun muss bis zum 20. September gewartet werden, wenn „Inbetween“ für das nächste Highlight sorgt.

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erstellt am 30.Aug.2014 | 09:30 Uhr

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