Vandalismus : Graffiti: „Es trifft die Falschen“

Sprayer trieben auch in Leck ihr Unwesen.

Sprayer trieben auch in Leck ihr Unwesen.

Ärger über Schmierereien in Leck.

shz.de von
12. April 2018, 08:49 Uhr

Leck | „Sie werden es sicher am Eingang gesehen haben, als Sie ins Rathaus gekommen sind“, sagte Lecks Bürgermeister Andreas Deidert (CDU) in der jüngsten Sitzung des Infrastruktrur- und Umweltausschusses am Dienstagabend. „Künstler“ seien in Leck unterwegs gewesen, berichtete der Gemeindechef und ließ keinen Zweifel daran, dass er Vandalismus meinte. Graffiti-Sprayer hätten nicht nur das blau-weiße Polizei-Schild am Eingang des Rathauses verunstaltet, sondern auch den Pavillon im Augarten, Wartehäuschen am ZOB und mehr.

„Es wäre schön, wenn sich diese Künstler im Rathaus melden und ihre Schmierereien selbst wieder sauber machen würden“, saget der Gemeindechef verärgert. Was den Tätern mit alkoholisiertem Kopf witzig erscheine, sei nüchtern betrachtet eine Straftat: „Anzeige ist erstattet.“

Die Gemeinde müsse nun Geld in die Hand nehmen, um die unschönen Spray-Schriftzüge wieder zu entfernen: „Und dieses Geld müssen wir woanders wieder einsparen.“ Diese Mittel für die unerwarteten Ausgaben kämen aus demselben Topf, aus dem zum Beispiel Spielplatz-Ausstattung bezahlt werde: „Es trifft die Falschen“, mahnte Deidert.

Klaus Schmidt (UWL) fügte hinzu: „Es wäre auch schön, wenn diejenigen, die an jedem Wochenende die Baken an der L5 in Richtung Klintum herausreißen und aufs Feld schmeißen, sich melden würden. Es würde ihnen sicher gut tun, wenn sie die Baken einmal wieder eingraben müssten.“

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