Geschäftsleute plädieren für Kurzzeitparkplätze

Vor Geschäften in der Stadt könnte es Parkplätze bald nur noch  für Kurzzeitparker geben.
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Vor Geschäften in der Stadt könnte es Parkplätze bald nur noch für Kurzzeitparker geben.

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10. Juni 2016, 14:19 Uhr

Die Debatte um die Parkplatzsituation in Niebüll geht weiter – so auch im Bauausschuss am Donnerstagabend. Der Geschäftsführer des Handels- und Gewerbevereins (HGV), Holger Jessen, der gleichzeitig Vorsitzender des Bauausschusses ist, erstattete Bericht aus dem Gespräch mit dem Vorstand des HGV.

„Kundenfreundlichkeit ist für die Geschäftsleute oberstes Gebot“, so Holger Jesssen. „Um möglichst viele Parkplätze anzubieten, schlägt der Vorstand vor, die Zeitdauer zu begrenzen.“ Dadurch könnten viele „neue“ Parkplätze entstehen: Vor allem in der Hauptstraße, Böhmestraße, Osterweg oder auch Karl-Friedrich-Straße. „Auch die Parkplätze hinter dem Richard-Haizmann-Museum und an der Karl-Friedrich-Straße könnte man mit einem Zwei-Stunden-Limit versehen“, so Holger Jessen in seinem Report.

Das Thema Kurzzeit-Parkplätze auf dem Marktplatz ist damit aber keineswegs vom Tisch. Jessen hatte vorgeschlagen, einen Tausch vorzunehmen: Langzeitparker nach hinten, Kurzzeit-Parkplätze nach vorn. Die Parteien müssen nun darüber befinden, wie sie mit dem Vorschlag umgehen.

Doch bevor es an das Eingemachte geht, gibt es eine Ruhepause. Am Dienstag, 19. Juli, 19 Uhr, ist dann in der Mensa der Friedrich-Paulsen-Schule der große Tag des Arbeitskreises Wirtschaft. Unter der Leitung von Prof. Anja Wollesen wurden 350 Betriebe in Niebüll befragt. Ein Schwerpunkt war dabei auch die Parkplatzsituation. An besagtem Abend werden die Ergebnisse der Befragung erstmalig vorgestellt. Diese Ergebnisse könnten in die Beratungen einfließen.


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