Geronimo rockte den Charlottenhof

Ein wilder Mix aus Pop, Punk und Rock: Das Trio aus Hamburg bot ein vielfältiges Programm.
Ein wilder Mix aus Pop, Punk und Rock: Das Trio aus Hamburg bot ein vielfältiges Programm.

Die Hamburger Band kam im Rahmen der After-Work-Parties nach Klanxbüll und sorgte dort für gute Stimmung

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14. Juli 2016, 11:52 Uhr

Zeit, um abzuschalten: Die Hamburger Rockband Geronimo kam im Rahmen der After-Work-Parties in den Charlottenhof und sorgte für willkommene Abwechslung in der Wochenmitte. Einheimische und Touristen tanzten in familiärer Atmosphäre.

Bandleader Manuel Preuss freute sich, wieder auf dem flachen Lande zu sein. So hatte er gleich die Übernachtung mitgebucht: „Hier kann man es genießen“, sagte er. „Wir haben uns für das Charlottenhof-Publikum etwas einfallen lassen!“

So wurde das Konzert mit Titeln wie „Wired Up“, „How you remind me“ oder „Small things“ aufgehübscht. Die Besucher honorierten die Mühe mit lockeren Schlenkern aus dem Kniegelenk. Mit „Fairytale gone bad“ von Sunrise Avenue ging es knackig in die Startrunde, „Save tonight“ und „Use somebody“ fügten sich nahtlos an.

Kein Konzert von Geronimo läuft ohne Mitmach-Effekt. Die Mitsing-Songs wie „Westerland“, „Dance with somebody“ oder „Sex on fire“ forderten die Stimmgewalt der Tanzenden.

Udo Petersen von der Ehrenamtcrew schenkte mit Freundlichkeit und Gelassenheit die Getränke aus, während Manuel Preuss mit Witz und angenehmer Leichtigkeit die Anwesenden unterhielt. Der fulminant aufspielende Bassist musste zwischenzeitlich mit drei Saiten weiterspielen, da eine gerissen war. Aber auch das war kein Problem für ihn. Der altbekannte Gitarrist Eric Foerster wurde bestens vertreten von Dennis Krüger (Guitar, Backing Vocals) – und über Jörn Schwarzburger (Drums, Backing Vocals) braucht man nicht viele Worte verlieren: Grandios sein Handling mit den Sticks, passgenau der eindrucksvolle Rhythmus, ständig variierend als Kontrapunkt und Antwort auf die diversen Gitarren- beziehungsweise Bass-Soli. Applaus vom Tanzboden: Immer wieder gab es Beifall des gut aufgelegten Sommerpublikums. Auch Lena Stevens, Freiwillige im kulturellen Jahr, war begeistert.

Der wilde Mix aus Grunge, Pop, Punk und Rock kam gut an. Zum Programm gehörten sowohl ältere als auch aktuelle Hits: Stücke von AC/DC, Bryan Adams, Green Day, U2, Lenny Kravitz, Oasis, Coldplay, Robbie Williams, Counting Crows und anderen Meistern.

„Ring of Fire“ wurde von Band und Zuschauern ebenso inbrünstig zelebriert wie „Highway to Hell“. Und beim abschließenden „Summer of 69“ durften alle noch einmal die Gliedmaßen bewegen, bevor sie den Charlottenhof wieder verließen.

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