Kindertheater : Gerechtigkeit im Bühnenwald

Abwarten und Äpfel essen? Robin (Tino Frers) hat nicht viel Zeit für Pausen, er muss den bösen Sheriff von Nottingham in seine Schranken weisen.
Abwarten und Äpfel essen? Robin (Tino Frers) hat nicht viel Zeit für Pausen, er muss den bösen Sheriff von Nottingham in seine Schranken weisen.

Weihnachtsmärchen „Robin Wood“ des Landestheaters lockt Grundschüler aus ganz Südtondern in die ausverkaufte Stadthalle.

shz.de von
23. November 2018, 16:13 Uhr

Niebüll | Hunderte Kinder stürmten die Stadthalle: Grundschüler aus Achtrup, Ladelund oder Stadum und natürlich Niebüll eroberten die Sitzplätze. „Restlos ausverkauft“, meinte Veranstalter Dennis Leu, der das Landestheater zum Weihnachtsmärchen „Robin Wood“ engagiert hatte. Nach einer wahren Legende hat John von Düffel die Geschichte zu einer bunten Revue aufgefrischt.

Dazu hat das Landestheater für vier Monate sieben freie Schauspieler gebucht, die in Ferienwohnungen rund um Rendsburg logieren. Von dort geht es tagtäglich in die einzelnen Landesteile. Im peppigen Wald-Bühnenbild präsentierte sich eine junge Truppe mit Riesenspielfreude, die sich rasch auf das Publikum übertrug. Robin Hood und seine Räuberbande wurden als Helden schnell umjubelt. Die Aktionen der Schergen des Sheriffs wurden dagegen regelmäßig ausgebuht. Durch viel Aktion, Körpereinsatz und komische Verwirrszenen gab es ausreichend Grund zum Lachen.

Stärkung muss sein: In der Pause wurde auf dem Boden des Foyers gepicknickt. Zeit, sich im Publikum umzuschauen: Aus Stadum waren 47 Kinder mitgekommen. Lehrerin Merle Ibald aus Achtrup vermisste ein wenig die Theateratmosphäre. Eine andere Lehrerin berichtete, dass sie vorsorglich einen Lütten auf den Schoß nehmen musste: „Das war zu viel Spannung für ihn!“

Am Ende gab es stürmischen Applaus für Robin Hood und seine Mitstreiter. „Richtig klasse war das!“ kommentierte Matti (6) von der Niebüller Alwin-Lensch-Schule ganz fachmännisch.

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