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Geplante Bungalows sorgen für Aufregung bei Anwohnern

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Leck | Sie wollen die grüne Aussicht behalten: Die beantragte Aufhebung einer Baugrenze im Kokkedahler Weg hat Anwohner auf den Plan gerufen. Ziel des Antrags ist eine Bebauung im hinteren Bereich der Grundstücke zwischen Leck Huus und Libellenweg. Das stößt auf Widerstand bei den Anliegern, die sich in der Einwohnerfragestunde während der Sitzung des Infrastruktur- und Umweltausschusses zu Wort meldeten.

Geplant sind nach den Worten des Investors Sascha Andresen hinter den bestehenden Häusern zwei altengerechte und barrierefreie Bungalows. Darüber sei auch schon mit den Nachbarn gesprochen worden, die zum Teil auch dafür gewesen seien, so Andresen.

Anwohner Reinhard Brydda machte dagegen klar, dass die Nachbarn keineswegs damit einverstanden sind. "Wir wünschen keine Mietwohnungen im hinteren Bereich." In diesem Bereich verbinden sich nach seinen Worten Wohnen und Natur in idealer Weise mit den Gärten, der angrenzenden Obstwiese und dem Klintumer Randgraben. Durch die beantragte Bebauung werde die Wohnqualität erheblich eingeschränkt oder gar zerstört.

Der Ausschuss unter dem Vorsitz von Roland Mader (CDU) nahm das auf, ebenso wie die Anregung einer ebenfalls betroffen Anwohnerin, sich das Ganze vor Ort anzusehen.

Bauamtsleiter Udo Schmäschke erläuterte in diesem Zusammenhang das für eine Änderung des Bebauungsplans erforderliche Verfahren und machte deutlich, dass es jederzeit öffentlich sei. Allerdings: Es gebe für den Bürger keinen Anspruch darauf, dass sich sein Wohnumfeld nicht verändern darf.

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