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Nordfriesland Tageblatt

21. Oktober 2017 | 16:47 Uhr

Geordneter Haushalt in Aventoft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gewerbesteuer entwickelt sich positiv / 2014 will die Gemeinde den Parkplatz in der Dorfmitte und eine Tragkraftspritze erwerben

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Obwohl der Haushaltsplan 2014 der Gemeinde Aventoft mit einem Finanzmittelfehlbetrag von rund 100 000 Euro abschließt, sprachen sowohl die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses Sarah Brodersen wie auch Sven Matthiesen vom Amt Südtondern während der jüngsten Gemeindevertretersitzung von einem „sehr geordneten Haushalt“.

Der Finanzplan weist bei Einzahlungen von 610 000 Euro nämlich Auszahlungen von 710 000 Euro aus. Der Ausgleich konnte aber nur durch eine entsprechende Entnahme aus dem vorhandenen liquiden Bestand von 166 000 Euro erreicht werden. Das ist möglich aufgrund der zu erwartenden guten Abschlüsse für 2012 und 2013, insbesondere durch die positive Entwicklung der Gewerbesteuer.


60 000 Euro für Investitionen


Die Gemeinde plant im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von gut 60 000 Euro, darunter eine neue Tragkraftspritze für die Rosenkranzer Feuerwehr. Überdies wird der Erwerb des Parkplatzes in der Dorfmitte angestrebt, sofern mit dem Verkäufer eine Einigkeit über den Kaufpreis erzielt werden kann.

Bei den Erträgen von gut 679 000 Euro des Ergebnishaushaltes überwiegen die Steuereinnahmen mit rund 381 000 Euro. Bei den Aufwendungen von 675 500 Euro schlagen vor allem die Umlagen mit gut 270 000 Euro und die Schulkosten mit 96 000 Euro zu Buche.

Einstimmig genehmigt wurde der Abschluss eines Vertrages mit der Kirchengemeinde Aventoft zur Co-Finanzierung eines eventuell entstehenden Friedhofdefizits sowie ein Zuschuss von 1000 Euro für Betreuung an der dänischen Schule in Neukirchen.

Ebenfalls einstimmig wurde eine Resolution der Gemeinde Aventoft zum absoluten Verbot des Frackings verabschiedet. Hier plädierte Jörg Rakow, Sprecher der Bürgerinitiative gegen das Fracking, dafür, weiterhin wachsam zu sein, insbesondere vor dem geplanten Memorandum der neuen Bundesregierung und den Zustimmungsmethoden des zuständigen Ministeriums in Kiel.






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