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Jahresbilanz : Genug Geld für einen schönen Ausflug

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Mitglieder des Fördervereins der Mürwiker Werkstätten Niebüll blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Niebüll | Unverzichtbar sei der Verein, lobte Bürgermeister Wilfried Bockholt in seinem Grußwort. Zuvor hatte die Vorsitzende des Fördervereins der Mürwiker Werkstätten Niebüll, Ellen Carstensen, weit über hundert Gäste zum traditionellen Grünkohlessen auf der Jahresmitgliederversammlung begrüßt.

„Das Besondere ist, dass wir alle Menschen mit Behinderung, die in den Mürwiker Werkstätten arbeiten, zur Mitgliederversammlung und zum Grünkohlessen einladen“, erklärte Ellen Carstensen, die dem Verein seit Beginn an vorsteht, also seit über 25 Jahren.

Jahr für Jahr bietet der Förderverein den Menschen der Mürwiker Werkstätten abwechslungsreiche Angebote. Ging es früher zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg, so führt heutzutage der Ausflug in den Hansapark. „Die Mehrzahl der Betreuer entschied sich dafür, da der Hansapark vergünstigte soziale Wochen anbietet“, erklärte die Vorsitzende. „Der Tag war für alle ein tolles Erlebnis.“

Das Vergnügen hat seinen Preis: Immerhin kostet die beliebte Ausfahrt mit rund 250 Teilnehmern zwischen 5000 und 6000 Euro. Doch der Förderverein schafft es immer wieder – wenngleich die „Konkurrenz“ mit Hospizverein und Krankenhausförderverein groß ist – Gelder zu akquirieren. Eine Erbschaft machte es möglich, dass jährlich um die 12  000 Euro ausgeschüttet werden.

Der Verein zählt zurzeit 109 Mitglieder – Tendenz leicht abnehmend. Die Vorsitzende befürwortet daher eine intensive Werbung. Junge Mitglieder seien schwer zu finden.

Carstensen dankte in ihrer Rede allen Spendern und Sponsoren – und den Helfern, die sich im vergangenen Jahr bei der Organisation von Veranstaltungen engagiert hatten.

Als zweite Vorsitzende wurde Helga Lorenzen wiedergewählt, als Kassenwart Carl Karlsen im Amt bestätigt. Neue Schriftführerin für Gisela Limbrecht wurde Christine Clausen.

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