Gemeinschaftsschule stellt heute ihre Projekte vor

„Capoeira“ ist eine brasilianische Kampfkunst, eine Mischung aus Tanz und Kampf.
„Capoeira“ ist eine brasilianische Kampfkunst, eine Mischung aus Tanz und Kampf.

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15. Juli 2015, 11:00 Uhr

Die Pausenglocke blieb unbeachtet, der Alltag hatte Pause in der Gemeinschaftsschule an der Lecker Au: 470 Mädchen und Jungen lernten all das, wozu sie am meisten Lust hatten. Die Ergebnisse können Eltern, Großeltern, Freunde und interessierte Bürger heute, 16. Juli, bei der Präsentation zwischen 14 und 15 Uhr bewundern.

In der Regel initiiert die Gemeinschaftsschule alle zwei Jahre eine Projektwoche, die dieses Mal vier Tage dauerte. Gut terminiert, am Ende des Schuljahres vor der Zeugnisvergabe, konnten sich die Schüler auf Neues einlassen, sich intensiv mit einer Thematik auseinandersetzen und ihre Fähigkeiten entdecken. Die Vorbereitungen lagen auf den Schultern der Lehrerinnen Anne Sauerberg, Bianca Beth und Sara-Lee Thoroe. Sie hatten 34 Projekte aufgelistet und freuten sich, die Erst- und Zweitwünsche erfüllen zu können. Einziges Manko: Die Beteiligung von Eltern fiel recht mager aus. Doch das Organisations-Trio hatte alles fest im Griff. Die Schüler im Alter zwischen zehn und 17 Jahren machten sich klassenübergreifend ans Werk, lernten spielerisch und knüpften nebenher Kontakte.

Ob nun kreativ, sportlich, musikalisch oder schauspielerisch veranlagt: Jeder kam auf seine Kosten. In „Jim’s Bar“ ging es nicht nur um das Mixen von alkoholfreien Getränken, sondern auch um Suchtpräventation. Was macht man mit ausrangierten Holzstühlen? Die jungen Künstler stylten sie um zu Legomännchen oder Schmetterling. Auf jeden Fall sehenswert.

Basteln, backen, nähen, zeichnen oder singen im Gospelchor – jedes Projekt fand seine Anhänger. Jesse, Timothy und Michael powerten mit Gleichgesinnten richtig aus beim Streetbasketball, andere interessierte das Sporttheater oder das Entdecken alter Spiele. Die brasilianische Kampfkunst „Capoeira“, Fußballspielen, Fahrradfahren, Golfen, Rettungsschwimmen und vieles mehr rundeten das Angebot ab.

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