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Gemeinde Westre rechnet mit Anstieg der Gewerbesteuer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 04.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung Westre den vom Kämmerer Peter Carstensen und Bürgermeister Peter Max Hansen vorbesprochenen Haushalt für das Jahr 2016 samt der zugehörigen Satzung. Wie Dirk Pfeiffer vom Amt Südtondern hierzu anmerkte, wurden die meisten Ansätze gegenüber denen des Vorjahres nur geringfügig oder überhaupt nicht verändert.

Größere Abweichungen sind im Bereich des Brandschutzes (1500 Euro für Maler- und Renovierungsarbeiten im Feuerwehrgerätehaus), den Schulkosten (-  2600 Euro), den Kindertagesstätten (+  8800 Euro), bei den Kosten einer Beschriftung des Ehrenmals (+  1500 Euro) und bei der Renovierung des Gemeindehauses (+  2000 Euro) zu verzeichnen.

Auf dem Gebiet der „Allgemeinen Finanzwirtschaft“ wird ein Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen um 90  000 Euro auf 350  000 Euro erwartet. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erhöht sich laut Plan um um 9000 Euro auf 145  000 Euro.


Investitionen in Höhe von 25  500 Euro geplant


Aufgrund der Finanzkraft der Gemeinde ist mit Schlüsselzuweisungen nicht zu rechnen. An das Land ist weiterhin eine Sonderumlage zu zahlen, deren Anteil von 14  900 Euro im Vorjahre auf nunmehr 63  600 Euro anstieg. Die Gewerbesteuerumlage erhöhte sich um 16  300 Euro auf 63  300 Euro. Die veranschlagte Kreisumlage wurde um 32  000 auf 187  800 Euro angehoben, die Amtsumlage um 9800 auf 71  400 Euro. Zur Absicherung der Finanzierung der geplanten Vorhaben wird der Finanzausgleichsrückstellung ein Betrag in Höhe von 70  000 Euro entnommen.

Der Ergebnisplan weist mit Gesamterträgen in Höhe von 653  700 Euro und Gesamtaufwendungen von 620  600 Euro einen voraussichtlichen Jahresüberschuss in Höhe von 33  100 Euro aus. Im Finanzplan stehen Einzahlungen von 576  600 Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit und 85  600 Euro aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit Auszahlungen in Höhe von 601  200 Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit und 29  800 Euro aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit einander gegenüber, woraus sich ein Ist-Überschuss von 31  200 Euro errechnet.

Für Investitionen wurden im Haushalt 25  500 Euro bereitgestellt. Davon sollen insbesondere die Verlegung von Leerrohren für die Breitbandversorgung, der Neubau einer Ölbarriere am Klärteich und die Neuaufforstung des Gemeindewaldes bezahlt werden. Die bislang geltenden Hebesätze für die Realsteuern blieben gegenüber 2015 unverändert: je 200 Prozent bei den Grundsteuern A und B sowie 380 Prozent bei der Gewerbesteuer.

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